Remmo-Clan-Boss will Deutscher werden

Ab in den Libanon statt deutscher Staatsbürger

Der berüchtigte Kriminellen-Clan der Remmos ist bekannt für eine intensive Kriminalitätserfahrung.

Sechs Remmos wurden wegen des Juwelendiebstahls aus dem Grünen Gewölbe in Dresden verurteilt. Clan-Boss Issa Remmo, Oberhaupt des berüchtigten Berliner Clans, möchte jetzt die deutsche Staatsbürgerschaft. Vorteil des deutschen Passes: Er kann nicht abgeschoben werden, er kann in der EU unbeschränkt verreisen, kann in Deutschland wählen gehen und anderes mehr.

13 Remmos sind bereits Deutsche

„Dank“ der Staatsangehörigkeitsreform aus dem Jahr 2000 durch SPD und Grüne bekam die zweite Einwanderungsgeneration mit der Geburt die deutsche Staatsbürgerschaft. Das heißt, 13 Remmo-Kinder bekamen den deutschen Pass automatisch. Hätten SPD und Grüne diesen Unfug nicht beschlossen, wäre es in der Vergangenheit schon möglich gewesen, kriminelle Remmo-Kinder abzuschieben. So aber gilt für sie das Grundgesetz, wonach Deutsche in aller Regel nicht abgeschoben werden dürfen.

Wie schrieb „Bild“-Kommentator Peter Tiede? „Frech, frecher, Remmo!“ Über Jahre habe der Kriminellen-Clan sein Unwesen getrieben. Wenn dieser Familien-Mafia und dem Oberhaupt irgendetwas zustehe, so Tiede, dann der Rauswurf aus dem Land, das seine angeblich staatenlose Familie vor vielen Jahren helfend aufnahm, das er allerdings dem Lebenswandel zufolge abgrundtief verachtet. Abschiebeticket statt Deutschlandpass. Dem kann man nur zustimmen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe6/2024