Vorstand der CDU Oberscheld im Amt bestätigt

In ihrer jüngsten Jahreshauptversammlung haben die Mitglieder der CDU Oberscheld ihren Vorstand bestätigt. Bei den Wahlen wurde Uwe Brückmann einstimmig zum Vorsitzenden wiedergewählt. Auch sein Stellvertreter Theo Saur wurde einstimmig im Amt bestätigt.

Die Schriftlichkeiten übernimmt weiter Kevin Deusing. Als Beisitzer fungieren Hans Feldmann, Gerhard Anders, Torben Nachtigall sowie Maik Feindler.

In seinem Bericht ging der Vorsitzende auf die geleistete Arbeit im zurückliegenden Jahr ein.

So wurde wieder die Aktion „sauberhaftes Oberscheld“ gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr, der Jugend des Sportvereins sowie der Jungschar der FeG sowie interessierten Bürgerinnen und Bürger durchgeführt. Vieles, was nicht in der Natur entsorgt werden sollte, wurde geborgen. Auch wurden zu Muttertag wieder Rosen an die einkaufenden Mütter vor dem EDEKA-Markt Alt verteilt. Diese Aktion kommt immer wieder gut an.

Der Wiederaufbau der abgebrannten Glück-Auf-Halle steht bei den CDU`lern ganz oben auf der Agenda. Wir wollen eine funktionale Halle, welche möglichst im Obergeschoss auch Räumlichkeiten für kleinere Veranstaltungen der Oberschelder Vereine, dem Ortsgericht und der Möglichkeit einer Begegnungsstätte mit Gastronomie anbietet, so Uwe Brückmann.

Das ein geplanter Rundwanderweg um Oberscheld trotz intensiver Bemühungen auch durch den Ortsbeirat nicht realisierbar wurde, bedauern wir sehr. Zuletzt sollte dieser über den Verein WesterwaldSteig umgesetzt werden. Gezielte und geführte Wanderungen zu den Bergbauhistorischen Stätten im Schelderwald sollen stattdessen in regelmäßigen Abständen angeboten werden.

Ein weiteres Thema ist die geplante Erweiterung des Steinbruches durch die HerHof-Gruppe, dem man sich nicht verschließen will. In einem persönlichen Gespräch mit dem Betreiber Herrn Hofmann konnten Fragen beantwortet und geklärt werden.

Mehr Probleme sehen die Oberschelder CDU in den geplanten vier zusätzlichen Windkraftanlagen in unmittelbarer Nähe des Steinbruches. Wie Windkraft hier genutzt werden kann, wo zugleich Sprengungen durch den Steinbruch Erschütterungen mit sich bringen und die Staubbelastung durch rotierende Windräder weiter verteilt werden, wird als nicht sinnvoll gesehen.

Im Anschluss an die Jahreshauptversammlung fand wieder das traditionelle Schlachtplatten-Essen statt, wozu neben Gästen aus dem Stadtverband und weiteren Ortsverbänden auch Gäste aus dem Dorf begrüßt wurden. Ebenfalls begrüßen konnte die Oberschelder Union den Kreistagsvorsitzenden Johannes Volkmann, welcher Grußworte an die Anwesenden richtete.

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