Niedersachsen

Lehrerbrandbrief in Hannover
Gewalt, Vandalismus, Bedrohungen an der Tagesordnung

Es war der Norddeutsche Rundfunk, der über Multi-Kulti-Schulen berichtete. Konkret ging es um zwei Schulen in Hannover, die im Grunde genommen, man muss es so sagen, kapituliert haben. Wenn das Kollegium einer Schule an die Schulbehörde schreibt: „Gewalt, Vandalismus und Bedrohungen sind an der Tagesordnung. Täglich müssen Schüler vom Unterricht ausgeschlossen werden“, in einem anderen Brandbrief über Gewalt und Vandalismus berichtet wird, dann ist nicht nur Handlungsbedarf, sondern es zeigt, dass die völlig irrationale Zuwanderungspolitik Deutschlands in den letzten Jahren und Jahrzehnten gnadenlos gescheitert ist.

Man nennt die Schulen „Brennpunktschulen“. Die Forderungen lauten, mehr Sozialarbeit, mehr Geld, mehr Stellen. Alles gut und schön, doch das Problem ist dadurch nicht gelöst, so ein Mitglied der Schulleitung, weil die Ursache in den Elternhäusern von Migranten liege, wo häufig ein Männlichkeitsbild vermittelt werde, das mit unseren Vorstellungen von Toleranz, Gleichwertigkeit und vielem anderem mehr nichts zu tun habe.

Hannovers Oberbürgermeister Belit Onay (Grüne) lehnte einen Sicherheitsdienst für den Schulweg oder den Pausenhof ab. Er wolle keine amerikanischen Verhältnisse. Man solle, so Onay, ein „Commitment-Treffen“, also eine gemeinsame Verabredung mit den Schülerinnen und Schülern, welches Gewalt ächtet. Es sind dies die üblichen, nicht mehr ertragbaren anödenden Formulierungen politisch Verantwortlicher, die überfordert sind und die durch ihr Handeln in der Vergangenheit dazu beigetragen haben, dass wir in Deutschland diese Verhältnisse haben, die wir haben. Es kann hier nur eines geben: Wer sich in Deutschland nicht an Recht und Gesetz hält, fliegt raus. So hat es einstmals Gerhard Schröder formuliert. Nicht ganz falsch.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe6/2024