Hamburg

Mullahs an der Alster
Genosse Grote träumt weiter

Mit der Überschrift „Mullahs an der Alster“ hat vor geraumer Zeit die „Welt“ darauf hingewiesen, dass die Gesamtzahl der Islamisten in Hamburg von 1650 aktuell auf 1755 gestiegen ist, darunter 225 gewaltbereite Dschihadisten. Der Verfassungsschutz dort stuft 82 Prozent der Islamisten als gewaltorientiert ein.

Die Zahl der Linksextremisten ist ebenfalls gestiegen im Vergleich zu 2021, und zwar auf 1240. Und was erklärte der Innensenator Andy Grote (SPD) bei der Vorstellung des Reports, der die Sicherheitslage widerspiegelt? Der Rechtsextremismus sei für die Demokratie am bedrohlichsten. Die Zahl der Reichsbürger ist von 290 auf 340 geklettert. Klar, dass man bei diesen Zahlen die Linksextremisten und Islamisten völlig vergessen kann. Was Grote ebenfalls vergaß, ist der Hinweis auf das „Islamische Zentrum Hamburg“ (IZH), das als Schalt- und Machtzentrale des iranischen Mullah-Regimes gilt. Aber wie immer in dieser Republik: Rot-Grün ist auf dem linken Auge blind.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe6/2024