Pro Polizei Wetzlar
wünscht Fregatte Hessen „Ahoi“ und eine gute Fahrt

Vor knapp zwei Jahren waren 50 Mitglieder der Bürgerinitiative „Pro Polizei Wetzlar“ in Wilhelmshaven. Dort hatten sie Gelegenheit, u.a. die Fregatte Hessen zu besuchen, die unter der Verantwortung und Leitung von Kommandant Volker Kübsch stand. Die Pro-Polizei-Mitglieder, „Landratten im besten Sinne des Wortes“, waren von der Fregatte, ihren technischen Fähigkeiten, einer tollen Einsatztruppe um einen engagierten Kommandanten mehr als beeindruckt. Wenn man selbst einmal die Gelegenheit hatte, einem Kriegsschiff einen Besuch abzustatten und dieses dann 18 Monate später in einen gefährlichen Einsatz geht, dann hat man natürlich noch eine andere emotionale Bindung daran.

Deshalb wünscht Pro Polizei der „Hessen“ und ihrer Mannschaft für den Einsatz im Roten Meer nicht nur immer eine Handbreit Wasser unterm Kiel, sondern auch Erfolg bei der gesamten Mission im Sinne der internationalen Sicherheit mit der Hoffnung, dass die Mannschaft unversehrt aus dem Einsatz zurückkommt. „Die Hessen“ ist speziell für den Geleitschutz und die sogenannte Seeraumkontrolle konzipiert. An Bord sind 245 Männer und Frauen, die über ein Hightech-Kriegsschiff verfügen mit modernsten Radaranlagen mit einer Reichweite von über 400 Kilometern und Abwehrwaffen, die 160 Kilometer weit fliegen können.

Ihre Mission dient der Sicherung des Seeweges im Roten Meer, dem Schutz vor den islamistischen Huthi-Rebellen, die völkerrechtswidrig versuchen, internationale Seefahrtsrouten zu blockieren und Schiffe anzugreifen. Die „Hessen“ ist dabei in einem Konvoi von drei Kriegsschiffen, die im Auftrag der Europäischen Union ihren Dienst versehen. Abgesehen davon sind auch die Vereinigten Staaten von Amerika mit entsprechender Stärke vertreten. Gut, dass es die „Hessen“ und andere Fregatten gibt, bedauerlich, dass man in der heutigen Zeit solche Einsätze fahren muss.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier

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