Junge Union Lahn-Dill stellt sich im Nordkreis neu auf

Neu gegründeter JU Dill Verband bündelt zukünftig
die Arbeit der Nachwuchspolitiker im ehemaligen Dillkreis

Ende November kamen die Mitglieder der bisher fünf Verbände der Jungen Union im Nordkreis zusammen. Der Kreisvorsitzende der Jungen Union, Gabriel Schneider, eröffnete die Sitzung und erklärte, dass angesichts der Mitgliederentwicklung der Kreisvorstand entschieden haben, die bisherigen Flächenverbände Breitscheid-Haiger, Dillenburg-Eschenburg, Ehringshausen-Aßlar, Driedorf-Greifenstein und Herborn-Sinn-Mittenaar zusammenzulegen. Von der Neuaufstellung erhoffe man sich weniger bürokratische Arbeit und einfachere Mitarbeit für politisch interessierte Junge Menschen, gibt Schneider zu Wort.

Neu gegründet wurde der Flächenverband der JU Dill. Dieser umfasst die Städte und Gemeinden Bischoffen, Breitscheid, Dietzhölztal, Dillenburg, Driedorf, Ehringshausen, Eschenburg, Greifenstein, Haiger, Herborn, Mittenaar, Siegbach und Sinn. Die Junge Union ist der größte politische Jugendverband in Deutschland und Europa und versteht sich als kritischer Begleiter der CDU und Vertreter der jungen Generation innerhalb der politischen Landschaft.

Die Vorsitzende ist Larissa Kristin Ernst, 21 Jahre alt, Medizinstudentin aus Herborn.

Ihr Stellvertreter ist Lukas Haus, 22 Jahre alt, Lehramtsstudent aus Sinn-Fleisbach.

Komplementiert wird der Vorstand durch Gabriel Schneider (25, Jurist, Haiger), Felicitas Chiara Franz (Wirtschaftspsychologiestudentin, 25, Dillenburg), Leo Müller (27, Jurist (Doktorand), Eschenburg) sowie Henrik Thielmann (28, Herborn).

Die neu gewählte Vorsitzende Larissa Kristin Ernst bedankt sich für ihre einstimmige Wahl und freut sich auf eine sowohl inhaltlich konstruktive als auch menschlich bereichernde Gestaltung der Verbandsarbeit. Die Gewinnung von Neumitgliedern und die Öffnung der Verbandsarbeit seien zunächst die zwei wichtigsten Aufgaben. Kreisvorsitzender Schneider sieht dazu angesichts der aktuellen Ampel-Politik gute Chancen: „Wichtig ist jedoch zunächst, wieder stärker als politisches Angebot für junge Menschen wahrgenommen zu werden.“

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