Deusing weiterhin an der Spitze der Dillenburger Christdemokraten

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung der Dillenburger CDU, zu welcher Vorsitzender Kevin Deusing, u. a. den heimischen Landtagsabgeordneten Jörg Michael Müller, den Kreistagsvorsitzenden und designierten Nachfolger Hans-Jürgen Irmers, als Parteivorsitzender der CDU an Lahn und Dill, Johannes Volkmann sowie den frisch gewählten Kreistagsfraktionsvorsitzenden und designierten Landratskandidaten Carsten Braun, begrüßen konnte, trafen sich 39 Mitglieder des Dillenburger Stadtverbandes, um einen neuen Vorstand zu wählen und die Delegiertenlisten für die Kreis- und Nominierungsparteitage der CDU Lahn-Dill aufzustellen. Deusing verwies in seinem Rechenschaftsbericht zunächst auf die Veranstaltungen des vergangenen und laufenden Jahres und kam dabei auf die Highlights des Wahlkampfes zu sprechen. So waren der nordrhein-westfälische Innenminister, Herbert Reul, der frühere Ministerpräsident Hessens, Volker Bouffier, und der hessische Justizminister Prof. Dr. Roman Poseck zu Gast in Dillenburg und konnten das Publikum mit hervorragenden Vorträgen und lebendigen Diskussionsrunden begeistern. Zudem habe man das Familienfest der CDU Lahn-Dill im Wildpark Donsbach ausgerichtet, wie auch das erste und zweite Weinfest der CDU Lahn-Dill im Hofgarten. Darüber hinaus waren auch die Ortsverbände rege, die mit zahlreichen Veranstaltungen, wie dem Dämmerschoppen der Eibacher Christdemokraten, das Programm der CDU Dillenburg bereichern. Anschließend richtete Deusing sein Augenmerk auf die Politik in Stadt, Bund und Land und erklärte, dass mit Carsten Linnemann und Friedrich Merz nun die Personen an der Spitze stehen, die den Wertekanon und Stil vertreten, der notwendig ist, um die CDU wieder zu alter Größe zu führen und den Bürgern Sicherheit und Beständigkeit zu geben. Er verwies auf die ungezügelte Migration und ihre Folgen für den gesellschaftlichen Zusammenhang und den Sozialstaat. „Entweder wir bekennen uns dazu, ein Einwanderungsland ohne Grenzen zu sein, dann können wir den Sozialstaat in dieser Form nicht länger aufrecht erhalten oder wir regeln die Migration so, wie wir sie für den Arbeitsmarkt benötigen, lösen damit Probleme der deutschen Wirtschaft und sorgen dafür, dass der Sozialstaat noch finanziert werden kann!“, so Kevin Deusing. In diesem Zusammenhang verwies er auf die Leistungsfähigkeit der Kommunen und das die Bundesregierung diese im Regen stehen lasse. Er monierte, dass es durch solche Tatsachen und das Faktum, dass immer mehr Regeln erlassen werden, die letztlich vor Ort umgesetzt werden müssen, kaum noch Handlungs- und Gestaltungsspielraum für Kommunalpolitiker bleibe. „Die Aufgabenlast erdrückt uns während die Ampelregierung die finanzielle Ausstattung immer weiter reduziert!“; stellte Deusing fest. Er erklärte, dass die CDU mit deutlicher Stimme sprechen, Probleme benennen und auch angehen müsse und man nicht immer die Erwartung in der Bevölkerung wecken dürfe, dass man den großen Wurf schaffe. Aber man müsse Lösungen finden und das ginge auch in kleinen Schritten.

In seinem Bericht ging Fraktionsvorsitzender Wolfgang Nickel auf die gewichtigen Themen ein, welche zurzeit die Dillenburger Stadtverordneten bewegen. Er verwies auf die Stadthalle in Dillenburg, bei der man im Moment auf die Ergebnisse der Leistungsphasen I bis III der Architekten warte, damit man das weitere Vorgehen besprechen könne. „Priorität“, so Nickel, „hat für uns auch das Aquarenabad, welches wir schnellstmöglich wieder in Betrieb nehmen wollen.“ In diesem Zusammenhang betonte Wolfgang Nickel, wie wichtig das Schulschwimmen gerade vor dem Hintergrund der steigenden Nichtschwimmerzahlen sei und das man gerade aufgrund der Bedeutung des Aquarenas als Ort des Schulschwimmens, aber auch als Sportbad mit Bedeutung für die Region, mit Nachdruck an der Problematik arbeite. Das dritte große Thema skizzierte Nickel mit dem Wiederaufbau der Glück-auf-Halle. Damit setze sich zur Zeit eine Kommission auseinander welcher für die CDU Kevin Deusing, Torben Nachtigall, Horst Beckmann und der Erste Stadtrat Gerhard Anders angehören. „Hier haben wir als CDU seinerzeit die Initiative ergriffen und einen Grundsatzbeschluss zum Wiederaufbau herbeigeführt – Oberscheld braucht diese Halle und wird sie bekommen!“, erklärte Nickel. Auch Wolfgang Nickel kam nicht umhin, die belastende Situation zu benennen, welche Dillenburg durch die Unterbringung und Betreuung von Flüchtlingen entstehe. Er beklagte, wie Deusing zuvor, dass man das Problem im Bund nicht löse, sondern durch das Streichen von finanziellen Mitteln die Problemlage vor Ort weiter verschärfe.

Kevin Deusing wurde dabei einstimmig als Stadtverbandsvorsitzender der CDU Dillenburg wiedergewählt. Ihm zur Seite stehen als Stellvertreter Klaus-Achim Wendel, Wolfgang Nickel und Jürgen Helmke. Die Schriftlichkeiten werden auch in den nächsten zwei Jahren von Gerhard Anders erledigt, während die vorbildlich geführte Kasse in der Obhut von Schatzmeister Frank Lenz bleibt. Zur Mitgliederbeauftragten wählte die Versammlung, die Manderbacher Ortsvorsteherin Franziska Blicker wieder. Der Vorstand wird komplettiert durch die Beisitzer Iris Prager, Matthias Schröder, Karin Pflug, Silke Schumacher, Peter Patzwaldt, Harald Henrich, Sabine Simon und Simone Hille-Zauberys.

Sichtlich erfreut über ihre Ergebnisse nahmen die Gewählten ihre Position an und der wiedergewählte Vorsitzende Kevin Deusing dankte den Mitgliedern für ihre Treue zur CDU und ihre aktive Teilnahme an den zahlreichen Veranstaltungen

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