Baerbock schließt neun Goethe-Institute im Ausland

Derzeit gibt es weltweit knapp 160 Goethe-Institute, die seit rund 70 Jahren der Welt ein Bild von einem friedlichen, einem kultivierten, einem kulturtragenden Deutschland vermitteln sollen, die dazu helfen, die deutsche Sprache vor Ort zu erlernen, zu fördern und Verständnis für Deutschland, seine Sitten und Gebräuche zu wecken.

Mit der Kultur ist das so eine Sache. Statt Kultur zu vermitteln, lieber „feministische“ Außenpolitik, unterstützt im Übrigen von Kultur(!)-Staatsministerin Claudia Roth, deren Versagen bei der antisemitischen Documenta-Ausstellung noch in Erinnerung ist. Für die Goethe-Institute, den Deutschen Akademischen Austauschdienst und die Humboldt-Gesellschaft wurden im Jahr 2022 239 Millionen Euro ausgegeben. 24 Millionen will Frau Baerbock einsparen.

Es wäre sicherlich sinnvoller, die Hilfe an die Palästinenser zu überprüfen, denn in den letzten zwei Jahren sind 340 Millionen Euro Steuergelder nach Palästina geflossen. Ob diese immer zu 100 Prozent da angekommen sind, wo sie ankommen sollten und nicht möglicherweise von der Hamas zumindest partiell abgezweigt wurden, ist zumindest eine Fragestellung wert.

Ärger in Frankreich und Italien

Geht es nach Frau Baerbock sollen die Institute in Straßburg, Bordeaux und Lille geschlossen werden, in Italien, dem Reiseland Goethes, Genua, Triest, Turin und Rotterdam in den Niederlanden. Lieber weniger Feminismus, dafür mehr Kultur. Das wäre sinnvoller.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe2/2024