Die deutsche Sprache ist das unerlässliche Fundament schulischer Bildung

Junge Menschen haben in Deutschland beste berufliche Perspektiven

In keinem anderen europäischen Land haben junge Menschen mit allen ihren unterschiedlichen Talenten und Begabungen bessere berufliche Perspektiven und Karriereaussichten als in Deutschland – entgegen der von der SPD immer wieder propagierten vorgeblichen Bildungsungerechtigkeit.

Die Arbeitslosenquote bei Jugendlichen ist nicht nur seit Jahren die mit Abstand niedrigste aller 28 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, sondern konnte im laufenden Jahr erneut auf einen Tiefstwert von 6,6 Prozent gesenkt werden. Das bedeutet ausgezeichnete Zukunftschancen aufgrund eines leistungsfähigen deutschen Schulsystems.

Die von der SPD angeführten Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung (Iglu) liefern keine Belege für eine flächendeckende Zwangsganztagsschule. Selbst bei dieser Studie rangiert Frankreich, das Ganztagsvorbild der SPD, in der Lesekompetenz hinter Deutschland. An der Spitze der Studie stehen mit Singapur und Hongkong Länder mit Schulsystemen, deren enormer Leistungsdruck und autoritärer Unterricht zwar die hervorragenden Leistungen erklärt, aber wohl kaum als Vorbild erstrebenswert sein dürfte.

Die Sachverständigen in der Enquete-Kommission „Bildung“ haben hinterlegt, dass Ganztagsschulen den in sie gesetzten Erwartungen nicht gerecht werden und insbesondere Migrantenkinder nicht von gebundenem Ganztagsunterricht profitieren.

Obwohl die Landesregierung mit einer Ausnahme allen Wünschen von Schulen auf die Einrichtung gebundener Ganztagsschulen zugestimmt hat, haben sich mangels Bedarf weniger als zehn Prozent der Schulen für eine solche Organisationsform ausgesprochen. Die CDU-Fraktion setzt daher beim Ausbau der Ganztagsangebote auch weiterhin auf das Prinzip der Freiwilligkeit und der Vielfalt, das den Eltern, und nicht der Regierung die Entscheidungen überlässt, ob ihr Kind in einer Halbtags-, einer Ganztagsschule besser aufgehoben ist.

Hessen hat gerade im Bereich der Lesekompetenz bei der gleichfalls vor wenigen Wochen veröffentlichten IQB-Bildungsstudie herausragende Ergebnisse erzielt: Trotz einer weit überdurchschnittlichen Zunahme der Viertklässler, die aus einer Zuwandererfamilie kommen, landeten hessische Grundschüler bei den Leistungen im Fach Deutsch im oberen Drittel.

Das Erlernen der Schreibschrift und einer korrekten Orthographie sind dabei maßgebliche und von der CDU-Fraktion seit jeher entschlossen durchgesetzte Instrumente für eine erfolgreiche Bildungslaufbahn und für das Herstellen von Bildungsgerechtigkeit.

Dass Lese- und Rechtschreibkompetenzen auch bei Schülern in Deutschland aber nachhaltig gestärkt werden müssen, versteht sich von selbst.

Über den Autor

Frank Steinraths
Frank Steinraths
Landtagsabgeordneter CDU Lahn-Dill
Aktuelle Ausgabe4/2018