Nahost-Konflikt:
Das iranische Regime ist der Kriegsanstifter

Der aktuelle Konflikt zwischen Palästina und Israel ist derzeit in der medialen Berichterstattung weit verbreitet. Doch im Laufe der Berichterstattung gerät immer mehr in Vergessenheit, welche Geschichte dieser Konflikt hat und warum das iranische Regime eine große Rolle in ihm spielt und dass eine Lösung dieser Frage ohne den Iran kaum möglich sein wird.

Der iranische Widerstand hat seit vielen Jahren darauf hingewiesen, dass das klerikale Regime im Iran die zentrale Stelle für die Verbreitung von Terrorismus in der Region ist. Ali Khamenei, der oberste Führer des Regimes, bezeichnete dies selbst als sogenannte „strategische Tiefe“. Der Traum des Regimes, ein „Kalifat“ von Teheran bis an das Mittelmeer zu errichten, lässt sich nicht nur in zahlreichen Aussagen von Regimevertretern erkennen, sondern ist klarer Bestandteil bei der Politik der Unterstützung diverser Terrorgruppen, welche für zahlreiche Konflikte in der Welt verantwortlich sind, unter anderem auch der libanesischen Hisbollah und der Hamas, aber auch den Huthis im Jemen oder diverser schiitischer Milizen im Irak.

Der Konflikt zwischen Israel und Palästina geht weit über die Herrschaft des Regimes hinaus und ist spätestens seit dem 7-Tage Krieg 1967 ein ständiges Thema. Die Einsetzung Israels nach dem Holocaust des 2. Weltkrieges als Staat der Juden ist für viele Islamisten ein Dorn im Auge, wenn sie ihren Traum vom Kalifat erreichen wollen.

Doch mit der Machtergreifung der Mullahs im Iran nach der Revolution von 1979 hat dieser Konflikt eine andere Dynamik bekommen. Teheran verfügt über fast unbegrenzte Mittel, die es trotz Sanktionen vom iranischen Volk erpresst und in der aktuellen Lage nutzt es auch seine Beziehungen zu Staaten wie Russland oder China, um weiterhin Einnahmen zu generieren.

Doch mit der Machtergreifung der Mullahs im Iran nach der Revolution von 1979 hat dieser Konflikt eine andere Dynamik bekommen. Teheran verfügt über fast unbegrenzte Mittel, die es trotz Sanktionen vom iranischen Volk erpresst und in der aktuellen Lage nutzt es auch seine Beziehungen zu Staaten wie Russland oder China, um weiterhin Einnahmen zu generieren. Auch wenn das iranische Regime eine direkte Beteiligung bestreitet, so sprechen viele Zeichen dafür, dass die Hamas direkt von Teheran geleitet, finanziert und ausgebildet wurde. Der Anführer der Hamas saß unter anderem in erster Reihe bei der Amtseinführung von Ebrahim Raisi und die vermehrten technisch hochwertigen Raketen durch die Hamas zeitgleich mit der Verbesserung des iranischen Raketenprogramms zu beobachten, ist sicher kein Zufall.

Der Krieg geht derzeit in eine emotionale Phase, wo viel über menschliches Leid berichtet wird. Hinzu kommen steigende Anschläge und Ausschreitungen in europäischen und deutschen Städten, welche die Politik in Atem halten und dies wird begleitet von generellen Fragen der Migration und dem Asylrecht. Doch dabei darf nicht vergessen werden, wer der geistige und materielle Anstifter der derzeitigen und vielen anderen Konflikte im Nahen und Mittleren Osten ist.

Der Kopf der Schlange des fundamentalistischen islamistischen Terrorismus sitzt in Teheran und Terrorismus und Krieg ist ein ebenso entscheidender Baustein der Existenz des Regimes wie Geiselnahmen, Atomwaffen und die Unterdrückung des iranischen Volkes und seiner Frauen.

Das iranische Regime, das sich derzeit als Vermittler aufspielt, ist der Verursacher und nicht die Lösung. Am Wochenende ließ das iranische Regime in Teheran und anderen Städten im Iran Agenten des Regimes aufmarschieren, welche in einer derart offenen Art Antisemitismus propagierten, dass es keine Zweifel daran gibt, dass Teheran weder als Vermittler noch als Konfliktlöser infrage kommt.

Wenn die Palästinenserfrage geklärt werden will, muss das Regime in Teheran gestürzt werden. Das iranische Volk ist in diesen Bemühungen 2022 einen großen Schritt vorangekommen, um dieses Ziel zu erreichen, doch dazu braucht sein Widerstand Anerkennung, praktische Hilfe und nicht Schweigen oder ein Ergeben vor der Desinformation des iranischen Regimes.

Die Volksmojahedin Iran und der Nationale Widerstandsrat sind eine der Gruppen, die organisiert für dieses Ziel arbeiten. 10.000 Videobotschaften von Mitgliedern der Widerstandseinheiten im Iran erreichten die Konferenz des Widerstandes 2023 in Paris. Die Jugendlichen im Iran und viele andere Bürger des Landes haben genug vom iranischen Regime und erwarten nun ihren Beitrag der internationalen Gemeinschaft zum Ende eines Problems, welches uns alle betrifft.

Die Zeit der Beschwichtigung des Regimes muss ein Ende finden. Die klerikalen Herrscher sind weder willens noch fähig, ihre Konflikte in der Welt einzustellen. Es gibt nur den Weg der Beendigung der Mullah-Diktatur und diesen können nur organisierte Widerstandsgruppen organisieren. Der aktuelle Aufstand im Iran, der über viele Monate ging, hat deutlich gemacht, wie stark dieser Widerstand geworden ist, doch ihm wird weiterhin in Deutschland und Europa nicht genug zugehört, er wird nicht genügend als Option für einen zukünftigen Iran wahrgenommen und vor allem spielt er in der politischen Diskussion und eine Befriedung der Lage im Nahen Osten keine Rolle. Das ist ein großer Fehler, der behoben werden sollte.

Wir sollten gemeinsam ein Zeichen setzen, dass die Herrschaft des iranischen Regimes bald ein Ende finden soll. Das ist im Sinne der Menschen in Palästina, in Israel und natürlich auch im Iran.

 

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