Das Versagen der Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD)

Gemeinsame Demo mit Trägern von Anarchieabzeichen

Beim diesjährigen Christopher-Street-Day in Frankfurt meinte Nancy Faeser, Hessens SPD-Spitzenkandidatin für die Wahl am 8. Oktober, dort mitlaufen zu müssen. Sie biederte sich in einem Regenbogen-T-Shirt an mit dem Schriftzug „Regenbogen im BMI“. Dies tat sie gemeinsam mit Demonstranten, die Anarchieabzeichen mit Aufschriften wie „Abolish the Police“ (schafft die Polizei ab) oder „Queers fight back“ (Queers schlagen zurück) trugen. Im Übrigen waren auch andere „Lobpreisungen“ auf die Polizei zu sehen, wie ‚ACAB“ (alle Polizisten sind Bastarde).

Peinliches Schweigen der Medien

Man muss sich das einmal auf der Zunge zergehen lassen. Die oberste Dienstherrin der Bundespolizei in Deutschland, Nancy Faeser, marschiert mit Linksradikalen, die unverhohlen zur Gewalt gegen die Polizei aufrufen, die die Polizei beschimpfen und deren Abschaffung fordern. Kein Wort der Distanzierung von Nancy Faeser. Es muss nicht wirklich verwundern, dass es später aus dem Demonstrationszug heraus zu Gewalt gegen die Polizei kam, wie die Polizei auf Twitter mitteilte. Ein Streifenwagen, vermutlich der mit der Regenbogenfahne, wurde dann von der Polizei wahrscheinlich auf höhere Anweisung zurückgezogen. Das Anbiedern an den Zeitgeist ist einfach nur noch abstoßend.

Der Bundesvorsitzende der Bundespolizeigewerkschaft, Heiko Teggatz, erklärte dazu, dass die Polizei endgültig das Vertrauen in diese Ministerin verloren habe. Er erinnerte an die Entgleisung von Vizekanzler Robert Habeck (Grüne), der die Polizei als „bewaffnetes Rollkommando“ bezeichnet hatte.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe5/2024