Baerbock (Grüne)

Außenministerium fördert Bigamie

Zwei Afghanen, vier Frauen, 19 Kinder

Was in diesem Land abgeht, spottet jeder Beschreibung. Man hat den Eindruck, dieses Land soll gezielt ruiniert werden. Anders kann man solch irre Fälle wie den folgenden nicht bewerten.

Die Bundesregierung betreibt aktiv die Übersiedlung afghanischer sogenannter Ortskräfte, die während des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan für die Bundeswehr arbeiteten. Sie werden nach Deutschland geholt, weil sie nach eigenen Angaben von den Taliban Rache fürchten. Dies mag im Einzelfall durchaus zutreffend sein. Gleichwohl verwundert die schiere Menge der Ortskräfte, die nach Deutschland kommen. Es gibt keinen anderen Staat dieser Welt, der vergleichbar viele Ortskräfte in das jeweilige Land lässt.

Jetzt wurde zwei männlichen afghanischen Ortskräften erlaubt, ihre Zweitfrauen (!) mit deren Kindern nachzuholen. In Deutschland steht auf Bigamie eine Freiheitsstrafe bis zu drei Jahre, denn Bigamie ist verboten. Anders ist dies offensichtlich für Migranten aus islamischen Steinzeitgesellschaften. Der Harem ist kein Hindernis für den Freifahrtschein ins deutsche Sozialsystem.

Im Hochsauerland ist jetzt ein Fall bekanntgeworden, wonach die Bundesregierung aktiv zwei Frauen afghanischer Ortskräfte und deren Kinder nach Deutschland geholt hat.

Fall 1: Afghane lebt mit Ehefrau 1 und drei Kindern in Deutschland. Ehefrau Nummer 1 wohnt nun in separater Wohnung mit weiteren sieben Kindern unmittelbar in der Nachbarschaft.

Fall 2: Ehemann lebt mit zwei Ehefrauen und jetzt neun Kindern zusammen.

Zwei Männer, vier Ehefrauen, 19 Kinder - macht zusammen 25 Personen, die von der Sozialhilfe bzw. jetzt dem Bürgergeld leben. Seit Januar haben auch Asylbewerber Anspruch auf das neue Bürgergeld, das der Bundestag gegen die Stimmen der Opposition auf Initiative von Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) um 12 Prozent erhöht hat. Allein die Erhöhung bedeutet zusätzliche Kosten für den Steuerzahler von 4,3 Milliarden Euro. Was häufig verschwiegen wird: Neben der finanziellen Leistung, der unmittelbaren Leistung des Staates, zahlt der Staat auch Miete und Heizung. Selbst Bundesfinanzminister Lindner hat darauf hingewiesen, dass eine fünfköpfige Familie, die Bürgergeld bezieht, heutzutage schätzungsweise 36.000 bis 38.000 Euro im Jahr vom Steuerzahler erhält, darunter seien besonders viele Ausländerfamilien.

Ortskräftefamilien erhalten monatlich ca. 7000 Euro

Rechnet man alle Leistungen zusammen, die eine Ortskräftefamilie in dem genannten Beispiel erhält, dürfte diese Familie mit Zweitfrau und in einem Fall mit Zweitwohnung den Steuerzahler pro Jahr geschätzt mindestens 85.000 Euro kosten.

5,5 Millionen Bürgergeldempfänger

Nach der Statistik der Bundesagentur für Arbeit gab es ca. 5,5 Millionen sogenannte „Regelleistungsberechtigte“ in Deutschland im Frühjahr dieses Jahres. 2,9 Millionen davon sind deutsche Staatsbürger, rund 2,6 Millionen sind Ausländer. Oder anders ausgedrückt: 5,3 Prozent der Deutschen erhielten Bürgergeld, aber 55 Prozent der Syrer, 47 Prozent der Afghanen, 41 Prozent der Iraker und 16 Prozent der Türken.

Rechnen Sie sich das, liebe Leser, selbst einmal aus: 5,5 Millionen Transferempfänger mal im Schnitt 1500 Euro im Monat inklusive aller direkten und indirekten Kosten mal 12. Da kann man nur noch sagen: Wahnsinn.

Die Fleißigen sind die Dummen

Wenn man an die Millionen fleißiger Menschen denkt, die hart arbeiten, viele Steuern zahlen – zu viele Steuern – und man sieht, was netto übrigbleibt, dann kann man den Frust manches arbeitenden Menschen nachvollziehen. Man hat netto häufig nur wenige hundert Euro monatlich mehr zur Verfügung. Ein „Arbeitsminister“, der sich so um die arbeitende Bevölkerung bemüht, hat den Titel des „Arbeitsministers“ auch nicht ansatzweise verdient. Es wird Zeit, dass die Fleißigen belohnt werden und nicht diejenigen, die arbeiten könnten, aber teilweise nicht wollen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe5/2024