CDU-Kreisverband als Veranstalter sehr zufrieden mit Resonanz und Akzeptanz nach der Corona-Pause

Das Publikum ist der Chor -
auch beim 11. Volksliedersingen im Bürgerhaus Münchholzhausen

Überaus erfreut zeigte sich Hans-Jürgen Irmer, Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Lahn-Dill, angesichts der positiven Resonanz, die das Volksliedersingen, das elfte im Bürgerhaus Münchholzhausen, „im Jahr Eins nach Corona“ gefunden habe.

Ein 200-köpfiges Publikum, das alle bereitgestellten Plätze im geräumigen Saal füllte und zugleich den großen Chor des Volksliedersingens bildete, sei nicht unbedingt zu erwarten gewesen, stellte Irmer erleichtert fest. Damit sei am Ende der Corona-bedingten Pause nach dem davor letzten Volksliedersingen im September 2019 nicht zwangsläufig zu rechnen gewesen. „Dafür drei Ausrufezeichen“, so der Chef des zu dem Sängertreffen einladenden CDU-Kreisverbandes. Die Organisation, die Grundlage einer reibungslos funktionierenden Veranstaltung ist, hatte wie immer der CDU-Gemeindeverband Münchholzhausen um deren „Küchen-Chefin“ Friedl Steinruck übernommen, was vom Publikum mit einem anerkennenden Beifall bedacht wurde.

Zur Begrüßung hob Irmer „die Kraft der Stimme“ und die rundum positiven und sogar gesund machenden Auswirkungen frohen Singens in kleiner wie großer Runde hervor. Er wies auf wissenschaftlich gestützte Untersuchungen hin, nach denen gemeinsames Singen dabei helfe, dass das Stresshormon Kortisol abgebaut und zugleich die „Glückshormone“ Dopamin und Serotonin ausgeschüttet und aufgebaut würden. Singen helfe demzufolge, Stress und Ängste abzubauen, sorge für einen ruhigeren und ausgeglicheneren Atemrhythmus und könne gar chronische Schmerzen lindern helfen. „Singen macht also glücklich und gesund - und das rezeptfrei.“

Das Publikum war nicht nur gleichzeitig der große Chor, sondern konnte sich auch das Liedgut aus dem großen Fundus deutscher Volks- und Wanderlieder selbst zusammenstellen. Da weit mehr Liedwünsche angemeldet wurden als in zwei Stunden Singen unterzubringen waren - zumal „zur Halbzeit“ zur Stärkung Kaffee und Kuchen gereicht wurden -, war es die Aufgabe von Heike Ahrens-Dietz, eine Auswahl von letztlich knapp 30 Liedern zusammenzustellen und jeweils anzukündigen. Für die schwungvolle musikalische Begleitung sorgte wie immer Armin Müller mit kraftvollem Einsatz am Klavier, unterstützt von Dr. Werner Scherer mit der Gitarre.

 

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Franz Ewert

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