Neue Agrarpolitik der Ampel

Grüne wollen Verknappung von Fleisch
Folge: Weiter drastisch steigende Preise

Ideologisch getrieben, wie die Grünen sind, verfolgen sie unbeirrt ihre Ziele zum Nachteil des Bürgers. „Bestes“ Beispiel aktuell der grüne Landwirtschaftsminister Cem Özdemir, der sich dafür ausgesprochen hat, die Zahl der Rinder, Schweine, des Geflügels deutlich zu senken, um die Agrar-Klimaziele zu erreichen. Daher muss der Bestand dieser Tiere in den nächsten Jahren deutlich reduziert werden.

Das Ergebnis eines verknappten Fleischangebotes bei nach wie vor hohem Interesse am Verzehr von Fleisch wird sein, dass die Preise für Fleisch, welcher Art auch immer, drastisch steigen werden, weil man dieses Produkt künstlich verknappt. Mit anderen Worten, Fleisch essen wird künftig auch eine Frage des Geldbeutels sein. Diese Pläne gehen zu Lasten der deutschen Landwirtschaft, zu Lasten der Bauern. Ein zweites Ergebnis wird sein, dass die Tierhaltung in das beispielsweise osteuropäische Ausland verlagert wird, wo die Tierhaltebestimmungen erstens drastisch weniger streng sind und zweitens dort keine Produktionszahlen limitiert, also begrenzt werden.

Wer also in Zukunft mit schmalem Geldbeutel Fleisch essen möchte, muss dies über Fleischimporte aus dem Ausland machen. Ob es ökologisch sinnvoll ist, Tausende von Tonnen preiswerteren Fleisches zu importieren, kann man getrost mit einem Fragezeichen versehen. Wieder einmal siegt Ideologie über Vernunft.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe2/2024