Logik nach grüner Art

Verfügbarkeit von Alkohol einschränken
- illegale Droge Cannabis legalisieren

Dass ein übersteigerter Alkoholgenuss und vor allen Dingen auch ein starker Tabakgenuss für die Gesundheit schädlich sind, muss nicht extra erwähnt werden. Das hat sich als Erkenntnis durchgesetzt. Nicht zuletzt deshalb wurden die Zigarettenschachteln mit entsprechenden Warnhinweisen drastischer Art versehen und die Preise mehrfachst erhöht.

Die grüne Bundestagsabgeordnete Heitmann, die für Drogen- und Suchtpolitik in ihrer Fraktion zuständig ist, will jetzt die Verfügbarkeit von Alkohol und Tabak drastisch einschränken. Daher plädiert sie für deutliche steuerliche Erhöhungen für Alkoholgetränke. Über verschiedenste Maßnahmen kann man sicherlich diskutieren, auch durchaus kontrovers. Wenig glaubhaft ist das Ganze jedoch, wenn die gleichen Grünen und die Ampel insgesamt die illegale Droge Cannabis breit verfügbar machen wollen, die aus Sicht vieler Fachleute massive negative Auswirkungen gerade auf Jugendliche hat und auch als Einstiegsdroge für härtere Drogen bezeichnet werden kann. Die eine Droge bekämpfen, die andere legalisieren. Klare Linie sieht anders aus.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe2/2024