Grüner Tipp an Frauen

Öffentliche Parks meiden

Die langjährige Bezirksbürgermeisterin von Friedrichshain-Kreuzberg, Monika Herrmann (Grüne), hat bezogen auf Fragen der Inneren Sicherheit die Lösung des Problems schlechthin. Frauen sollten einfach nicht mehr in Parks gehen. Dies sei „zu gefährlich“. Das erinnert an die Kölner Oberbürgermeisterin Reker, die den Frauen in der Silvesternacht 2015/16 empfohlen hatte, aufdringliche Migranten mit einem ausgestreckten Arm auf Abstand zu halten.

Statt sich darüber Gedanken zu machen, wie man die individuelle Freiheit eines jeden Menschen, ob Mann oder Frau spielt überhaupt keine Rolle, sicherstellen kann durch entsprechende strafrechtliche Maßnahmen, durch mehr Polizei… zeigt die grüne Überheblichkeit, was man vom Bürger tatsächlich hält. Relativ wenig. Wer mit dem Dienstwagen durch schwierige Gegenden fährt, braucht sich darüber keine Gedanken zu machen. Es war im Übrigen die grüne Bezirksbürgermeisterin, die schon im März 2016 unangenehm aufgefallen ist. Ihre Behörde sollte acht linke Szenekneipen auf Gewerberecht und Jugendschutz kontrollieren. Dazu mussten 250 Polizisten zum Schutz der Mitarbeiter ausrücken. Anschließend erklärte sie, durch den Polizeieinsatz sei die Lage „eskaliert“.

Und es war Frau Herrmann, die im Herbst 2017 eine entsprechende Ehrung von Feuerwehrkameradinnen und -kameraden, THW-Mitarbeitern, Rettungsdiensten und Polizisten verweigerte, die aufgrund des Orkans „Xavier“ im Oktober 2017 innerhalb weniger Tage 3000-mal ausrücken mussten. Das Kreuzberger Parlament hatte daraufhin beschlossen, durch die damalige Bezirksbürgermeisterin Herrmann die Aktiven in angemessener Form würdigen zu lassen. Dies lehnte sie mit der Begründung ab, dies sei Aufgabe des Innensenators.

Man kann jetzt nur hoffen, dass Berlin vor einer weiteren Regierung von Rot-Rot-Grün oder Rot-Grün-Rot verschont bleibt. Wer so das Ehrenamt mit Füßen tritt, wem die Innere Sicherheit gerade auch von Frauen egal zu sein scheint, der ist denkbar ungeeignet, politische Verantwortung in diesem „Failed State“ zu übernehmen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe2/2024