Kostenbelastung I

Fachverbände kritisieren Habeck und Lindner

Förderung für moderne Holz- und Pelletfeuerungen aufrechterhalten

Riesengroßer Protest des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie, des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbandes und u.a. des Deutschen Forstwirtschaftsrates an den Absichten der Bundesregierung, im kommenden Jahr die Förderung für den Heizungsaustausch mit moderner Holzenergie einzustellen.

Mit geförderten Holz- und Pelletfeuerungen, so die Verbände, werden die höchsten CO2-Einsparungen erbracht. Dies gelte vor allem für ältere, nicht gut gedämmte Gebäude mit hohem Wärmebedarf, deren Eigentümer oftmals nicht über ausreichende finanzielle Möglichkeiten zur Sanierung verfügen. Hier seien Holz- und Pelletfeuerungen die effizienteste und vielfach die einzige bezahlbare Möglichkeit zur erneuerbaren Wärmeerzeugung.

Die Kurzatmigkeit dieser Regierung ist phänomenal. Zu erinnern ist daran, dass Anfang des Jahres kurzfristig KfW-Kredite und Zuschüsse für den Häuserneu- und umbau im Sinne energetischer Maßnahmen gestrichen wurden. Jetzt aktuell erneut eine unvermittelte Streichung von Zuschüssen, die dazu führen wird, die Zahlen der installierten Anlagen künftig deutlich zu reduzieren zu Lasten der Umwelt. Der Bürger zahlt die Zeche und dies in einer Zeit, in der Energie aus bekannten Gründen knapp ist.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe2/2023