Aus der Arbeit der CDU Kreistagsfraktion Lahn-Dill

CDU für Verbesserung der Unterrichtsbedingungen im Bereich Werkunterricht/Polytechnik
an Grundschulen und weiterführenden Schulen

In einem Antrag zur nächsten Kreistagssitzung hat die CDU den Kreisausschuss aufgefordert, einen Sachstandsbericht darüber abzugeben, wie derzeit die räumlichen Bedingungen an den Grundschulen bezüglich des Werkunterrichtes sind und wie sich die Ausstattung im Bereich Polytechnik/Arbeitslehre an den weiterführenden Schulen des Lahn-Dill-Kreises darstellt.

Wie Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer und der bildungspolitische Sprecher Michael Hundertmark mitteilten, seien aus Sicht der CDU-Kreistagsfraktion die allgemeinbildende und die berufliche Bildung als absolut gleichwertig zu betrachten. Es gebe beruflich große Chancen im Bereich Handwerk, Handel, Industrie und Dienstleistung. Diese Chancen würden oft nicht rechtzeitig erkannt, weil im allgemeinen Bewusstsein allgemeinbildende Schulen stärker präsent seien als die beruflichen Schulen und die sich daraus ergebenden hervorragenden Möglichkeiten.

Man diskutiere derzeit in Deutschland zunehmend über Fachkräftemangel auf allen Ebenen. Um dem zumindest ansatzweise ein klein wenig zu begegnen, sei es aus Sicht der CDU sinnvoll, zunächst einmal die räumlichen Bedingungen bezüglich Werkunterricht und Arbeitslehre an den Schulen so zu optimieren, dass Kinder und Jugendliche Spaß und Freude entwickeln können, wenn es um handwerkliche Tätigkeiten geht. Es gebe verschiedene Modelle, die aus Sicht der Union unterstützungswürdig seien, Theorie und Praxis in der Schule zu verbinden. So habe es in Hessen in früheren Zeiten die sogenannten SchuB-Klassen gegeben, aktuell die PuSch-Klassen. Es gebe aber auch andere Modelle der Kooperation zwischen weiterführenden Schulen und beruflichen Schulen. All diese Modelle seien uneingeschränkt zu unterstützen. Daher fordere die CDU eine Bestandsaufnahme.

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Michael Hundertmark
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Aktuelle Ausgabe02.02.