SPD, FDP, Grüne wollen Sportstättenförderung 2023 abschaffen

Die Bundesregierung plant, das Investitionspaket Sportstätten ab 2023 nicht weiter fortzuführen. Aus Sicht der CDU an Lahn und Dill, so Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, eine in jeder Beziehung falsche Entscheidung, denn die Kommunen benötigen auch in Zukunft eine verlässliche finanzielle Unterstützung bei der Sanierung von Sportstätten. Hessen war in den letzten Jahren diesbezüglich immer ein Vorreiter, was zusätzliche Fördermittel angeht. Man denke nur an die beiden Schwimmbadförderprogramme HAI und SWIM in Höhe von jeweils 50 Millionen Euro. Diese Förderprogramme gab es in anderen Bundesländern nicht.

Wenn jetzt das Programm plötzlich beendet wird, sendet Sportministerin Geywitz (SPD) das Signal, dass man beim Sport locker kürzen kann und das, obwohl der Sport gerade in der Pandemie besonders gelitten hat. Ziel muss es jetzt sein, Menschen zusammenzuführen, sie zu motivieren, Sport zu treiben. Und dazu bedarf es eines Dreiklanges zwischen Bund, Ländern und Kommunen, gemeinsam Sportstätten, Sporteinrichtungen zu fördern. Wenn sich der Bund hier herauszieht, zeigt das leider, welchen Stellenwert der Sport bei den drei genannten Parteien wirklich hat.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe12/2022