Hamburg

Verfassungsschutz warnt vor neuer Form linksextremistischer Gewalt

Es ist schon bemerkenswert, dass ausgerechnet in Hamburg, dort gab es politisch über viele Jahre und Jahrzehnte eine eher verniedlichende Darstellung linksextremistischer Gefahren, der Verfassungsschutz vor einer neuen Form linksextremistischer Gewalt warnt.

Man beobachte seit einigen Jahren, dass gewaltbereite Linksextremisten ihre Strategie ändern. Attacken würden sich nicht mehr nur gegen Unternehmen oder Institutionen wenden. Immer häufiger müsse man feststellen, dass es Attacken auf Einzelpersonen gebe, ob es sich dabei um einen Anschlag auf das Auto handele, eine Säureattacke auf das Wohnhaus oder anderes mehr. Es geschieht zielgerichtet, um politische Gegner offenkundig bewusst einzuschüchtern.

Was sagt die Innenministerin?

Nancy Faeser (SPD) kennt nur einen Kampf, den gegen Rechtsextremismus. Um nicht missverstanden zu werden, dass der Rechtsextremismus bekämpft werden muss, ist unstreitig. Wer aber gleichzeitig den Kampf gegen Linksextremismus und Islamismus einstellt, versündigt sich an der Inneren Sicherheit und zeigt, dass Ideologie wichtiger ist als die tatsächliche Sicherheit aller Bürger in diesem Land.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe12/2022