Landtagswahl 2023: Kür des Kandidaten für den Walhlkreis 17 in Aßlar


Frank Steinraths strebt erneut das Direktmandat für die CDU an

Frank Steinraths aus Wetzlar geht für die CDU Lahn-Dill im Wahlkreis 17 bei der Wahl zum 21. Hessischen Landtag, die im Herbst 2023 stattfinden wird, an den Start. Der 49 Jahre alte gelernte Industriekaufmann zog 2017 als Nachrücker für den seinerzeit in den Bundestag gewählten Hans-Jürgen Irmer in das hessische Landesparlament ein und holte sich bei der Landtagswahl 2018 das Direktmandat.

44 von 46 Delegierten - das entspricht 95,6 Prozent - aus den CDU Stadt- und Gemeindeverbänden des Wahlkreises stimmten bei der Delegiertenversammlung in der Stadthalle Aßlar für den stellvertretenden CDU-Kreisvorsitzenden Steinraths. Mit dem gleichen Ergebnis nominierte die Delegiertenversammlung den Wetzlarer CDU-Stadtverbandsvorsitzenden, Stadtverordneten und Mitglied des Kreistages, Michael Hundertmark, als Ersatzbewerbers.

Seine wichtigste Aufgabe als Landtagsabgeordneter sah und sieht Steinraths in der "bestmöglichen Repräsentation" des Wahlkreises 17 in Wiesbaden. Er wolle als "Sprachrohr für unseren Lahn-Dill-Kreis, der meine Heimat ist" fungieren und zugleich ganz Mittelhessen eine starke Stimme geben. Als Mitglied des Kreistages und der Stadtverordnetenversammlung, wegen seiner vielfältigen Aktivitäten in seinem Wahlkreis und vor allem mit seiner persönlichen Verbundenheit mit der Region und ihren Menschen kenne er deren Anliegen sehr gut.

Auf der Basis dieser Volksnähe, die sich in regelmäßigen Gesprächen mit den Bürgern, Vereinen und Organisationen, in Besuchen bei Schulen, Kindertagesstätten und Unternehmen der Region sowie Veranstaltungen auf lokaler Ebene dokumentiere, wolle er als Ansprechpartner für die Menschen an Lahn und Dill seine Arbeit fortsetzen.

Die schlimmen Erfahrungen, die vor allem die Ukraine, aber auch die ganze Welt in der Folge des völkerrechtswidrigen Überfalls Russlands auf das Nachbarland "nur gut 1000 Kilometer östlich unserer eigenen Grenzen" machen müssen, machen laut Steinraths schmerzlich klar, dass Freiheit und Wohlstand keine Selbstverständlichkeiten sind. Als "riesig" bezeichnete Steinraths die Herausforderungen, vor der Wirtschaft und Gesellschaft, große Industrie- wie kleine Handwerksbetriebe und jeder Einzelne stehen. Immens gestiegene Preise für Energie, vor allem Erdgas, aber auch für Öl und Holz, für Lebensmittel und in deren Folge die Angst vieler Menschen, im Winter ihre Wohnungen nicht mehr richtig heizen zu können, erforderten sinnvolle und wirksame Lösungen. Diese müssten jedoch über bloße und im Gießkannenprinzip verteilte Entlastungspakete, die zudem nicht selten "in der Mitte der Gesellschaft" gar nicht ankommen, hinausgehen.

Steinraths sprach sich für längerer Laufzeiten der sicheren deutschen Atomkraftwerke aus, um über eine Ausweitung der Stromproduktion dämpfend auf die Strompreise zu wirken. Auch kritisierte er vor allem die SPD wegen ihrer zögerlichen bis ablehnenden Haltung zu den notwendigen Waffenlieferungen an die Ukraine, die zweifelsfrei auch die Freiheit Deutschlands und Europas verteidige. "Deutschland ist dabei, seine Vormachtstellung in Europa zu verlieren." Deshalb brauche das Land eine verlässliche Politik. Und für eine solche stehe die CDU, was sie im Land Hessen in den letzte vier Jahren erfolgreich unter Beweis gestellt habe. Steinraths unterlegte dies in Aßlar anhand zahlreicher nachweisbarer Erfolge beispielsweise auf den Feldern der Bildungspolitik und der inneren Sicherheit.

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Franz Ewert

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