Aus der Arbeit der CDU Kreistagsfraktion Lahn-Dill

CDU fordert Vorlage des Schulentwicklungsplans
für die weiterführenden Schulen

). Alle fünf Jahre, so die gesetzliche Vorgabe, ist der Schulträger Lahn-Dill-Kreis gehalten, einen Schulentwicklungsplan vorzulegen, in dem Fall für die weiterführenden Schulen. Der alte Schulentwicklungsplan reichte von 2017 bis 2021, so dass es einerseits Sinn mache, eine Bilanz zu ziehen, was aus den prognostizierten Zielen geworden sei, zum anderen hätte ein entsprechend umfangreicher Informationsaustausch mit den Schulen bezüglich der nächsten fünf Jahre schon starten müssen.

Wie der schulpolitische Sprecher Michael Hundertmark und Driedorfs Bürgermeister Carsten Braun in seiner Funktion als Mitglied des Schulausschusses mitteilten, biete ein Schulentwicklungsplan grundsätzlich die Möglichkeit der Orientierung und der Zielbestimmung. Es sei aus seiner Sicht, so Braun in seiner Funktion als Bürgermeister von Driedorf, hilfreich zu wissen, was der Kreis perspektivisch mit der Westerwaldschule plane und welche Entwicklungsmöglichkeiten es gebe. Dies sei letzten Endes übertragbar auf alle Standorte der weiterführenden Schulen. Dazu gehörten Schülerzahlentwicklung, pädagogische Schwerpunktsetzungen der Schulen, Ausbaumaßnahmen, Sanierungsmaßnahmen, Profilfragen der einzelnen Schulen, IT-Ausstattung und anderes mehr. Ziel müsse es in letzter Konsequenz sein, die Schulstandorte zukunftsfest zu machen. Deshalb fordere die Union, dass der Kreis in einen breiten Beteiligungsprozess einsteige unter rechtzeitiger Einbindung der Fachleute des Bildungsausschusses, um den Bericht dann zeitnah vorlegen zu können.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier

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Aktuelle Ausgabe01.09.