Hessen wappnet sich für Bedrohungen im Cyberraum

In Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Sichere Informationstechnologie (Fraunhofer SIT) trainiert das Hessische Innenministerium den Umgang mit Cyberangriffen. „Das Fraunhofer SIT bringt das nötige Knowhow im Umgang mit Cybersicherheit mit und ist damit ein wichtiger Partner, um Mitarbeiter der hessischen Landesverwaltung auf Cyberangriffe vorzubereiten“, so Frank Steinraths. Das CybercompetenceCenter (Hessen3C), welches im Hessischen Innenministerium angesiedelt ist, schätzt derweil die Cyberbedrohung als sehr hoch ein. Cyberangriffe auf öffentliche Verwaltungen hätten sich in den letzten Monaten gehäuft, heißt es aus dem Ministerium.

„Insbesondere für Kommunen ist die Gefahr, Opfer eines Cyberangriffs zu werden, auch vor dem Hintergrund des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine, besonders gestiegen. Immer wieder wird von Angriffsversuchen auf kommunale Verwaltungen und Unternehmen berichtet. Umso wichtiger ist es, dass Hessens Engagement zur Stärkung der Cybersicherheit schon seit Jahren mehrere Bausteine umfasst, von der vor allem auch Kommunen profitieren“, führt Steinraths weiter aus und bezieht sich dabei etwa auf das kommunale Dienstleistungszentrum Cybersicherheit (KDLZ-CS), das seit 2016 kostenfreie Hilfe an bereits 328 von 443 hessischen Kommunen angeboten hat.

Einen weiteren wichtigen Beitrag für Hessen Cybersicherheit leistet das Hessische Cyberabwehrausbildungszentrum Land/Kommunen (HECAAZ L/K), welches dieses Jahr durch das Hessen3C in Zusammenarbeit mit der ekom21 entwickelt wurde und operative Schulungen anbietet, die sich insbesondere an kommunale Entscheiderinnen und Entscheider richtet.

Über den Autor

Frank Steinraths
Frank Steinraths
Landtagsabgeordneter CDU Lahn-Dill

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Aktuelle Ausgabe01.09.