SPD-Generalsekretär gegen Ausschluss von Putin-Intimus Schröder

Es gibt eine Reihe von SPD-Ortsvereinen, die den Ausschluss von Altkanzler Gerhard Schröder (SPD) wegen seiner Unterstützung für den Kriegsverbrecher Putin fordern. Anders die SPD-Spitze. Saskia Esken, die Co-Vorsitzende, hofft auf einen „freiwilligen Parteiaustritt“. Ex-Juso-Chef Kevin Kühnert, damals noch politisch bissig, heute SPD-Generalsekretär, ist gegen ein Ausschlussverfahren, da dieses Schröder eine Bühne gewähren würde. Welche Bühne Schröder in Anspruch nehmen würde, erschließt sich dem Zuschauer nicht, denn er hat sich in jeder Beziehung, als Mensch und als ehemaliger Kanzler, ins Abseits gestellt.

Ein Mann, der sich von Putins Blutgeld bezahlen lässt, ist nicht nur zutiefst unmoralisch, es zeugt davon, dass er keinen Charakter hat. Dass die SPD-Spitze ihn nicht ausschließen will, so meinen Insider, könnte auch damit zusammenhängen, dass es möglicherweise im Laufe der vielen Jahre der Zusammenarbeit zwischen Schröder, Steinmeier, Schwesig, Scholz und anderen, u.a. auch SPD-Chef Lars Klingbeil, „politische Leichen“ geben könnte und man daher wenig konsequent im Entfernen Schröders aus der ehemaligen Arbeiterpartei, der SPD, ist.

 

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe5/2022