Warnsysteme von zehn Kommunen im Lahn-Dill-Kreis werden gefördert

Die Warninfrastruktur wird in Hessen landesweit gestärkt.

Die ersten 251 Modernisierungsmaßnahmen können jetzt in hessischen Städten und Gemeinden umgesetzt werden. Die finanziellen Mittel in Höhe von mehr als 2,9 Millionen Euro stammen aus einem Förderprogramm des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), für das hessische Kommunen noch bis zum 30. April 2022 Förderanträge beim Land Hessen stellen können. Insgesamt betragen die zur Verfügung stehenden Mittel für Hessen 6,4 Millionen Euro, aus denen nunmehr die erste Tranche entnommen wurde.

Insgesamt erhielten zehn Kommunen aus dem Lahn-Dill-Kreis eine Förderung:

Zur Errichtung einer Mastsirene:

Dietzhölztal: 15.000 Euro

Ehringshausen: 15.000 Euro

Eschenburg: 15.000 Euro

Greifenstein: 15.000 Euro

Hüttenberg: 15.000 Euro

Solms: 15.000 Euro

Wetzlar: 15.000 Euro

Zur Errichtung einer Dachsirene:

Braunfels: 10.850 Euro

Herborn: 10.850 Euro

Lahnau: 10.850 Euro

„Die Hessinnen und Hessen werden bereits heute umfassend und schnell vor Gefahren gewarnt, beispielsweise über die App hessenWARN, Onlinenachrichtendienste, Rundfunk- und Lautsprecherdurchsagen oder eben Sirenen. Sie sind nach wie vor ein etabliertes Warnmittel, um Menschen schnell und flächendeckend und insbesondere nachts vor Gefahren zu warnen. Hessen hat daher als erstes Bundesland seine Sirenenalarmierung komplett auf Digitalfunk umstellt und dafür die Städte und Gemeinden bereits mit rund 2,1 Millionen Euro unterstützt. Mit den Mitteln des Bundes in einer Gesamthöhe von 6,4 Millionen Euro können Sirenenstandorte in Hessen modernisiert und so die Warnung der Bevölkerung weiter verbessert werden“, so Innenminister Peter Beuth.

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Aktuelle Ausgabe01.09.