Aus der Arbeit der CDU Kreistagsfraktion Lahn-Dill


Koalition sieht keine Notwendigkeit der Erweiterung
der Philipp-Schubert-Schule Hermannstein

Vor wenigen Wochen gab es einen großen Bericht in der heimischen Presse, in dem die Schulgemeinde dem Schuldezernenten Roland Esch (FWG) und der Ortsvorsteherin von Hermannstein, Sabrina Zeaiter (SPD), bedeutete, dass es Raumprobleme gebe. Nichts Neues, so Kreistagsabgeordneter Michael Hundertmark, der darauf hinwies, dass der Kreis nach dem wirtschaftlichen Totalschaden 2006/2007 darauf verwies, dass aufgrund der geringer werdenden Auslastung der Grundschulen eigentlich kein Bedarf zur Wiederherstellung erkennbar sei. Daraufhin gab es Protestveranstaltungen, unterstützt auch von der Kreistagsfraktion der CDU, die im Oktober 2007 den Wiederaufbau gefordert hatte. Die Stadt Wetzlar unterstützte das Ganze mit 1,9 Millionen Euro und für rund 150/160 Schüler wurde ein Schulgebäude gebaut. Die alte Schule war für 240 ausgelegt.

Schon nach Inbetriebnahme beklagte der Förderkreis der Schule ebenso wie der seinerzeitige Schulleiter Friedel Gronych, dass die Planung zu kurzfristig gedacht sei, es keine Räumlichkeiten für die Schülerbetreuung gebe und man auch Differenzierungs- bzw. Fachräume benötige. Im Sommer 2016 berichtete die WNZ über die Notwendigkeit, zusätzlichen Raum zu schaffen. Anschließend wollten sich Oberbürgermeister Wagner, Schuldezernent Schreiber und andere zusammensetzen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Herausgekommen ist dabei nichts.

Im Sommer 2017 beantragte die Union deshalb erneut, Planungen bezüglich der räumlichen Erweiterung der Philipp-Schubert-Schule anzustellen, da nicht nur das Baugebiet „Rabennest“ mit über 100 Wohneinheiten aufgelegt worden war, sondern ein zweites Baugebiet „Rabennest 2“ hinzukam und auf dem seinerzeit vom Kreis verscherbelten Teilgrundstück der Philipp-Schubert-Schule Wohnbebauung vorgesehen war. Die Probleme wurden raumtechnisch nicht kleiner, sondern größer. Deshalb stellte die CDU im Dezember 2017 erneut den Antrag, Mittel für die Erweiterung vorzusehen. Geschehen war wieder nichts. Jetzt hat die CDU erneut den Antrag gestellt, endlich Planungsmittel und eine Verpflichtungsermächtigung einzustellen. SPD, FDP, FWG und Grüne lehnten ab.

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Michael Hundertmark
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Aktuelle Ausgabe06.01.