„Parkraumbewirtschaftung“ in Wetzlar

Durch eine Presseveröffentlichung wurden Wetzlars Bürger auf eine weitere „Parkraumbewirtschaftung“ in Wetzlar, und zwar in Dalheim und der Spilburg aufmerksam gemacht. Im Zusammenhang mit der sogenannten „Innenverdichtung“ und der Herstellung weiteren Wohnraumes wird die Diskussion um den dafür zusätzlich erforderlichen Parkraum immer drängender.

Es reicht nämlich nicht nur Wohnraum zu schaffen. Es muss sich dabei auch um die zwangsläufig erforderlichen Parkplätze Gedanken gemacht werden. Es reicht nicht auf die Nutzung von Fahrrädern und des öffentlichen (Personen-) Nahverkehrs zu verweisen. Solche Aussagen grenzen im Gegenteil an Hohn, wenn man vor der Realität – insbesondere mit Blick auf die Anzahl der (neu-)zugelassen Pkw – die Augen nicht verschließen will.

Auf die Frage des CDU-Stadtverordneten Björn Höbel, ob auf die ohnehin gebeutelten Anwohner und deren Besucher oder Kunden bei dem Begriff der „Parkraumbewirtschaftung“ Kosten zukommen, antwortete Bürgermeister Dr. Viertelhausen: Eine Parkraumbewirtschaftung müsse nicht zwingend zu Kosten führen. -Nicht zwingend! - Bewirtschaftung sei ganz grundsätzlich eine zielgerichtete Steuerung des Parksuchverkehrs. Hoffentlich werden die Suchenden auch fündig.

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Michael Hundertmark
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Aktuelle Ausgabe01.12.