CDU-Kreistagsfraktion fordert
Einsatz der Bundeswehr vor Ort zur Pandemiebewältigung
und die Einrichtung „kommunaler Impfstellen“

In zwei Dringlichkeitsanträgen zur nächsten Kreistagssitzung Anfang Dezember hat die CDU-Kreistagsfraktion die Kreisregierung aufgefordert, einen Hilfeleistungsantrag zur Unterstützung der Bundeswehr bei der Pandemiebewältigung zu stellen. Nach Artikel 35 Grundgesetz können Behörden gegenseitig Amtshilfe leisten. So hat sich die Bundeswehr erfreulicherweise prinzipiell bereit erklärt, bis zu 12.000 Soldaten zur Bekämpfung der Coronapandemie in Deutschland bereit zu stellen.

Dies begrüße der Vorstand der CDU-Kreistagsfraktion, so Vorsitzender Hans-Jürgen Irmer, genauso wie die Junge Union, denn dadurch könne gerade in dem Bereich der Kontaktpersonennachverfolgung, Dokumentation und bei der Erreichbarkeit des Gesundheitsamtes hilfreiche Unterstützung erfolgen. Außerdem könne die Bundeswehr auch beim Testen und Impfen unterstützen. Die CDU bekenne sich zur Notwendigkeit der Bundeswehr; man sei den Soldaten für die bisher geleisteten Dienste sehr dankbar und werde auch in Zukunft immer an der Seite der Bundeswehr stehen.

In einem weiteren Dringlichkeitsantrag fordert die Union den Kreis auf, in Absprache mit den Städten und Gemeinden Standorte zur Einrichtung „kommunaler Impfstellen“ zu prüfen. Um eine flächendeckende und schnelle Erreichbarkeit zu gewähren, sollen mindestens vier solcher Impfstellen im Kreisgebiet eingerichtet werden. Derzeit werden hauptsächlich in Arztpraxen die Auffrischungsimpfungen getätigt. Da die Impfbereitschaft gestiegen sei und sich die Boosterimpfung reger Nachfrage erfreue, sollte man versuchen, Wartezeiten so weit wie möglich zu reduzieren, daher die Aufforderung an den Kreis.

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Nicole Petersen
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Aktuelle Ausgabe02.06.