Dänemark

Einwanderer sollen zur Arbeit verpflichtet werden

Die sozialdemokratisch geführte Regierung in Dänemark setzt seit geraumer Zeit auf eine knallharte Asylpolitik, was dazu führte, dass die Sozialdemokraten in Dänemark politisch sehr erfolgreich sind, weil sie bürgerlichen Parteien Argumente bezüglich einer berechtigten Kritik an der bisherigen Einwanderungspolitik wegnahmen.

Ziel der dänischen Regierung ist es, die Zahl der Asylbewerber auf Null zu senken. Hieran könnte sich Deutschland ein Beispiel nehmen. Jetzt hat die dänische Ministerpräsidentin erklärt, dass Dänemark Einwanderern nur noch dann staatliche Hilfe zahlen will, wenn sie arbeiten, und wenn sie keine reguläre Arbeit finden, müssen sie für ihre Zuwendung Tätigkeiten für die Allgemeinheit verrichten. Das könne ein Job am Strand sein, Müllsammlung und anderes mehr. Wichtig sei, dass die Menschen aus ihren Wohnungen herauskommen.

Schaut man sich manche Innenstädte in bundesdeutschen Großstädten an, so könnte man ebenfalls auf die Idee kommen, dass hier einiges zu tun ist. Die Grundphilosophie, die dahintersteckt, ist so einfach wie richtig. Wenn jemand staatliche Leistungen empfängt, dann kann man von ihm erwarten, dass er für diese Leistung auch eine Gegenleistung bringt.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Kreisvorsitzender der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe12/2021