„Nieder mit dem Kommunismus“

Kubas Stasi schlägt zu

Von den Linken gerade in Deutschland immer wieder bewundert, der Altrevolutionär Fidel Castro und sein Bruder Raúl. Sie haben eine sozialistische Diktatur in der Karibikinsel Kuba errichtet und diesen Staat zugrunde gerichtet. Armut, wo immer man hinschaut. Kubaner leben von durchschnittlich 40 Dollar im Monat. Sie müssen stundenlang für Lebensmittel, selbst für Brot und Milch, anstehen, wenn es denn etwas gibt. Das ist das Ergebnis der sozialistischen Revolution, und es wundert immer wieder, dass es gerade in Deutschland Linke gibt, wie die SED/Linkspartei, die Kubas System verteidigen und nicht die Kraft haben, sich von den Gräueltaten der kubanischen Stasi zu distanzieren.

Der Unterdrückungsapparat ist ähnlich perfekt organisiert wie seinerzeit in der früheren „DDR“ bis 1989. Spitzel allüberall, Militär und paramilitärische Einheiten, um jeden Widerstand im Keim zu ersticken. So war es vor einigen Wochen, als Kubaner versuchten, in Havanna eine Demonstration zu organisieren, eine friedliche wohlgemerkt. Ihre Losung war „Wir wollen Freiheit“ oder „Nieder mit dem Kommunismus“. Ihre Ziele sind Menschenrechte, Freiheit, Demokratie, keine staatliche Bevormundung, Eigeninitiative, Freiheit im Handel… Alles Selbstverständlichkeiten für uns in Deutschland, aber Lichtjahre entfernt für die Menschen in Kuba. Deshalb lohnt sich im Übrigen der Kampf für die Freiheit und für die Demokratie. Doch die kubanische Stasi schlägt zu. Demonstranten werden eingeschüchtert, eingesperrt, unter Hausarrest gestellt und bedroht. Realexistierender Sozialismus in Kuba.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe10/2021