Wahlsplitter III

Schlechter Stil bei der Lahn-Dill-SPD
Keine Distanzierung von linksradikaler Kampagne

Es ist mehrfach darauf hingewiesen worden, dass ein linksaußen angesiedelter Verein aus Berlin, der Online-Kampagnen organisiert, versucht, Einfluss auf das Wahlverhalten der Bürger des Lahn-Dill-Kreises zu nehmen. Die Kampagne hat das Ziel zu verhindern, dass CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer wieder das Direktmandat im Wahlkreis 172 holt. Ein merkwürdiger Stil, zu glauben, Menschen manipulieren und steuern zu können. Es spricht durchaus für die Grünen und andere Parteien, dass sie sich von dieser Kampagne distanziert haben.

Anders die SPD, die diese Kampagne aus Berlin gegen die Interessen des Lahn-Dill-Kreises begrüßt. Dem Verein aus Berlin geht es ausschließlich um Ideologie. Es geht ihm nicht um engagierte Wahlkreisarbeit vor Ort, für die Hans-Jürgen Irmer steht. Ganz im Gegensatz zu seiner SPD-Konkurrentin steht, die zwar im Wahlkampf in Erscheinung tritt, aber in den Jahren zwischen den Wahlen kaum wahrnehmbar ist. Im Gegensatz dazu ist Hans-Jürgen Irmer seit Jahrzehnten im Wahlkreis präsent wie kaum ein anderer. Er vertritt höchst engagiert und überparteilich die Interessen aller Bürger im Kreis. Und viele parteilose Bürger, Sozialdemokraten wie auch Freie Demokraten und sogar Grüne wissen dies und insgeheim schätzen sie dies auch. Dass die SPD an Lahn und Dill nicht die Kraft hat, sich von dieser Linksaußen-Kampagne zu distanzieren, zeigt, wie schwach sie in Wirklichkeit ist. Eine selbstbewusste SPD-Kandidatin hätte erklären können, um nicht zu sagen müssen: „Ich brauche diese Unterstützung von Linksaußen nicht. Ich vertraue auf meine eigene Stärke.“ Dass dem nicht so ist, spricht Bände.

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Nicole Petersen
Nicole Petersen
Aktuelle Ausgabe9/2021