Hilfe nötig

Irmer und Müller besichtigen Glück-auf-Halle

Auf Einladung der CDU Oberscheld trafen sich Bundestagsabgeordneter und CDU-Kreisvorsitzender Hans-Jürgen Irmer und Landtagsabgeordneter und stellvertretender Kreisvorsitzender Jörg Michael Müller mit Vertretern des CVO, um sich über die weitere Verfahrensweise beim Neubau einer Halle für Oberscheld zu informieren.

Im Februar dieses Jahres ist die Glück-auf-Halle einem Brand zum Opfer gefallen und das darin enthaltene Inventar verschiedener Vereine zerstört worden. Die Glück-auf-Halle war eine Institution, die sich nicht nur in Oberscheld größter Beliebtheit erfreute und deswegen stets gut ausgelastet war. „Durch den Verlust der Glück-auf-Halle fehlt unserem Ort das Herzstück!“, so CDU-Stadtverbandsvorsitzender Kevin Deusing. Dillenburgs CDU-Fraktionsvorsitzender Wolfgang Nickel ergänzte: „Aus diesem Grund haben wir umgehend reagiert und in der Stadtverordnetenversammlung den Grundsatzantrag gestellt, dass in Oberscheld eine neue Halle errichtet wird!“

CVO-Vorsitzender Stefan Menz erläuterte den Schaden, der dem Verein entstanden sei und verwies darauf, dass das schwerwiegende Problem sei, dass die Dorfgemeinschaft nun eine wichtige Heim- und Versammlungsstätte verloren habe, die die Vereinsarbeit gerade auch für die Karnevalisten erschwere, da man davon ausgehen müsse, dass die Akzeptanz von Veranstaltungen, die außerhalb des Dorfes ausgerichtet würden, dauerhaft leiden werde und zu befürchten sei, dass sich dies nicht zuletzt negativ auf die Mitgliederzahlen des CVO auswirken werde. Weiterhin berichtete er von gemeinsamen Sitzungen mit anderen Vereinen und der Stadt Dillenburg, in deren Rahmen man erste Vorstellungen erörtert habe, wie ein Neubau ausgestaltet werden müsse, um den Brandschutzvorschriften und der bestmöglichen Funktionalität für die Vereinsnutzung zu entsprechen.

Hans-Jürgen Irmer verwies auf den Antrag der CDU-Kreistagsfraktion, einen Notfallfond für Vereine einzurichten, der leider von der Kreistagsmehrheit aus SPD, FDP, FWG und Grünen abgelehnt wurde. Auch der von der CDU im Frühjahr gestellte Antrag auf Notfallhilfen für den CVO fand im Kreistag keine Mehrheit. Irmer versprach, dass man hier am Ball bleiben und Möglichkeiten einer Unterstützung durch den Lahn-Dill-Kreis ausloten werde. Vor allen Dingen werde man auch das Augenmerk darauf richten, dass seitens der Verwaltung keine hohen bürokratischen Hürden bei der Antragstellung aufgebaut werden, die letzten Endes vor einer Antragsstellung abschrecken.

Jörg Michael Müller erklärte, dass es sinnvoll sei, dass man sich auch Gedanken darüber machen sollte, ob man ähnlich, wie bei der Gemeinschaftshalle in Burg eine Holzständerbauweise in Betracht ziehe. Dies habe unter Umständen den Vorteil, dass man Fördermittel in Anspruch nehmen könne, die sonst nicht in Anspruch genommen werden können. Müller sicherte zu, dass er auf Landesebene eruieren werde, welche Möglichkeiten der Unterstützung bestehen.

Nach dem Austausch waren sich alle Beteiligten einig, dass nicht zu viel Zeit verstreichen darf, bis wieder eine neue Halle am Falkensteinweg steht.

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Kevin Deusing

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Aktuelle Ausgabe18.09.