Marburg

Linksextremer Brandanschlag auf Autos von Studentenverbindungen

Die Berichterstattung in den Medien war überschaubar, als in der ersten Hälfte des Monats April erneut drei Autos von Mitgliedern studentischer Verbindungen in Marburg abgefackelt wurden. Es ist dies der 16. Vorfall seit 2014. Die linksextreme Szene ist generell, aber insbesondere in Marburg, extrem intolerant all denen gegenüber, die anderer Auffassung sind.

Man muss kein Freund von Burschenschaften oder Studentenverbindungen sein. Es ist aber völlig inakzeptabel, dass sogenannte Verbindungshäuser, dies sind in der Regel Wohnungen von Studenten, angegriffen, beschädigt oder beschmiert werden. Genauso inakzeptabel ist es, dass Autos von Studenten, die einer Studentenverbindung zugeordnet werden, abgefackelt werden. Dies sind junge Leute, die ihr Studium häufig genug selbst finanzieren und die zum Glück andere Lebensweisen haben als die Linksextremen. Es ist daran zu erinnern, dass Verfassungsschutzpräsident Thomas Haldenwang noch im Februar dieses Jahres davor gewarnt hat, dass die linksextreme Szene terroristische Strukturen entwickelt. Angriffe auf Autos, Verbindungshäuser, Parteibüros, welcher Partei auch immer, sind schäbig, feige und zeigen nur totalitären Gesinnungsgeist. Mit Freiheit, Toleranz und Demokratie hat das nichts zu tun.

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Aktuelle Ausgabe03.06.