Lahn-Dill-Kreis ist großer Profiteur der Bundes-Städtebauförderung

Gelder aus Berlin machen unsere Heimat lebenswert

In Monat Mai jährte sich zum 50. Mal der Startschuss zur Städtebauförderung des Bundes. Dieses Programm wurde geschaffen, um städtebaulichen Missständen nachhaltig zu begegnen. Die Hälfte der Gelder fließt in den ländlichen Raum wie unseren Lahn-Dill-Kreis. Kernelement der Förderung ist und bleibt, dass nicht bloß Einzelvorhaben gefördert, sondern Einzelmaßnahmen unterstützt werden, die Teil eines abgestimmten städtebaulichen Entwicklungskonzeptes sind. Damit schafft die Städtebauförderung Lebensqualität, stößt öffentliche und private Folgeinvestitionen an, stärkt Kommunen als Wohn- und Wirtschaftsstandorte und fördert die Identifikation der Menschen mit der Heimat.

Bei uns im Lahn-Dill-Kreis haben wir allein in den letzten zehn Jahren knapp 10 Millionen Euro von Berlin bekommen, um unsere Heimat zu verschönern und zu verbessern. Wetzlar hat in den letzten 50 Jahren beispielsweise. rund 10 Millionen Euro für die Innenstadt, die Altstadt, Neustadt und die Langgasse erhalten. Darüber hinaus flossen über zwei Millionen Euro in den Stadtumbau der Quartiere an der Lahn, über drei Millionen Euro sogar in die Silhöfer Aue/Westend sowie eine ähnliche Summe nach Niedergirmes als Förderung im Rahmen des Schwerpunkts „Soziale Stadt“.

Aber auch die anderen Kommunen im Lahn-Dill-Kreis konnten sich über finanzielle Unterstützung aus Berlin freuen. Beispielsweise erhielt Herborn fast fünf Millionen Euro und Dillenburg drei Millionen Euro für die Sanierung und Entwicklung ihrer jeweiligen Altstädte. Aßlar profitierte mit über einer Million Euro in 2014 im Bereich der Ziegelei/Backhausplatz von der Städtebauförderung, Haigers Innenstadt als lebendiges Zentrum allein im letzten Jahr mit fast 700.000 Euro.

All diese Gelder sind gut angelegt. Der heimische Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer (CDU) erklärt dazu: „Ich finde unsere Heimat wunderschön und lebenswert. Viele Sanierungen und Entwicklungen in den einzelnen Städten und Gemeinden sind nur möglich gewesen durch die finanzielle Unterstützung übergeordneter Programme wie der Bundes-Städtebauförderung. Das zeigt, dass allen Unkenrufen zum Trotz sich Berlin auch um den ländlichen Raum kümmert. Ich setze mich im Bundestag als Anwalt meines Wahlkreises gerne dafür ein, dass der Lahn-Dill-Kreis von den Fördergeldern des Bundes profitiert. So ist und bleibt unsere Heimat lebens- und liebenswert."

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe9/2021