Motiviert, unabhängig, engagiert, geradlinig, berechenbar und mit klaren politischen Standpunkten, Vorstellungen und Zielen:

Hans-Jürgen Irmer strebt zweite Legislaturperiode im Bundestag an

Die CDU Lahn-Dill hat den Kreisvorsitzenden Hans-Jürgen Irmer (Wetzlar) als ihren Kandidaten im Wahlkreis 172 für die Bundestagswahl am 26. September 2021 nominiert. Beim dem unter Corona-Bedingungen abgehaltenen - und deshalb auch nur knapp anderthalbstündigen - Parteitag in der Stadthalle Aßlar erhielt der MdB in geheimer Wahl 104 von 121 abgegebenen Stimmen. 14 Delegierte votierten mit Nein und drei enthielten sich. Damit wurde Irmer, der sich nach 2017 zum zweiten Male um ein Direktmandat für den Deutschen Bundestag bewirbt, mit 88,1 Prozent auf den Schild gehoben.

Der Kreisvorsitzende dankte den Damen des Vorbereitungsteams der CDU-Kreisgeschäftsstelle für Planung und Durchführung des Parteitages „in besonderen Zeiten“, dessen Durchführung in dieser Form nötig - und auch machbar - gewesen sei, um die gesetzlichen Vorgaben zur Kandidatenaufstellung erfüllen zu können. Irmer dankte speziell auch dem Deutschen Roten Kreuz, das mit eigenem Personal bei allen Teilnehmern am Eingang der Versammlungsstätte Fieber gemessen habe, um gesundheitliche Risiken weitestgehend auszuschalten.

Kandidat verkörpert eine funktionierende CDU an Lahn und Dill

Irmer, so der Versammlungsleiter und MdL Jörg Michael Müller (Herborn), führe die CDU Lahn-Dill einigend und zusammenführend und vor allem mit einer ausgesprochen bemerkenswerten politischen Präsenz. „Mit Hans-Jürgen Irmer hat die heimische Union die besten Chancen, das Wahlkreismandat erneut direkt zu gewinnen.“ Irmer selbst sieht die Arbeit im Wahlkreis als wichtigstes Element, als das „A und O“, an, um die Rückkopplung mit der Basis und damit die Verbindung zur Heimat zu gewährleisten. Mit dieser Bindung und Erfahrung sei er auch in Berlin in der Lage, bei kommunalen Themen im Bundestag substanziell mitzureden. Wozu leider nicht jeder MdB in der Lage sei.

Seine Aufgabe in Berlin erfülle er gerne und mit allem Einsatz, gewählt aber werde er im Wahlkreis an Lahn und Dill. „Deshalb will ich auch weiterhin in der kommunalpolitischen Arbeit vor Ort aktiv bleiben“, so der Bundestagskandidat, der unter anderem seit nunmehr 42 Jahren als CDU-Abgeordneter dem Kreistag des Lahn-Dill-Kreises angehört.

Für mehr Rationalität und weniger Emotionen

„Die CDU an Lahn und Dill ist und bleibt seit vier Jahrzehnten eine tolle Truppe“, meinte der 69 Jahre alte Irmer und machte damit deutlich, dass der Erfolg der Christdemokraten nicht einer Person, sondern dem zielgerichteten Zusammenwirken aller kommunalpolitisch Aktiven in den Stadt- und Gemeindeverbänden zu verdanken ist. Die heimische CDU zeichne sich durch „klare Sprache, klare Linie und klare Standpunkte“ aus, wolle auf der Basis von Berechenbarkeit, Aufrichtigkeit, Verlässlichkeit und langfristiger Strategien „die Bürger im Lahn-Dill-Kreis mitnehmen und ihnen etwas zutrauen“. An dieser Linie werde sich auch nichts ändern.

Politik bedürfe auf allen Ebenen mehr Eigenverantwortlichkeit des Einzelnen statt „mehr Staat“, notwendig seien „mehr Ratio und weniger Emotion“, weniger Aufgeregtheit sowie bei aller notwendigen und sicher auch kontroverser Diskussion und Meinungsstreit mehr Respekt und weniger Diffamierung. „Wir müssen natürlich den Mut haben, unterschiedliche Dinge an- und abweichende Meinungen auszusprechen“, so Irmer, der feststellte, dass „Schwarz-Weiß-Denken“, wie es in unserer Gesellschaft mehr und mehr um sich greife, auf Dauer nicht funktionieren könne.

Irmer sieht speziell die Entwicklung in den sozialen Medien sehr kritisch, die dem „marxistischen Dreisprung“ oder auch „linksradikalen Dreisatz“ von diffamieren, isolieren und (gesellschaftlich) liquidieren leider schon sehr nahekomme. In diesem Kontext verwahrte sich der CDU-Bundestagskandidat ausdrücklich und vehement gegen den Vorwurf, Deutschland sei ein „rassistisches Land“. Dies sei eine Diffamierung des Staates, die völlig neben der Realität liege. Und es gebe vor allem auch keinen Rassismus bei der deutschen Polizei, wie die SPD-Co-Vorsitzende Esken ebenso pauschal wie falsch behaupte. „Warum wollen denn so viele Menschen nach Deutschland?“, fragte Irmer rhetorisch, wenn es um dieses Land angeblich so schlecht bestellt sei.

Der wirkliche Skandal sei, dass Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte immer häufiger in Ausübung ihres Dienstes verbal und körperlich angegriffen würden. „Ohne Sicherheit aber keine Freiheit“ nahm Irmer die Polizei in Schutz und stellte fest: „Nur ein starker Staat kann seine Bürger schützen, deren Freiheit garantieren, Solidarität mit Schwachen wirksam praktizieren und zugleich die Eigenverantwortung stärken.“

Mehr Distanz zu den Grünen

Irmer hob im Blick auf die Kommunalwahlen die nimmermüde Arbeit und zahlreichen Erfolge der CDU-Kreistagsfraktion - die dort als stärkste politische Kraft von einer regierenden Vierer-Koalition (noch) in die Opposition verwiesen werde - auf vielen Feldern hervor. Und weitete dann als Kandidat für den Bundestag den Blick auf die nationale und internationale Politik. Er warnte vor „zu vielen und zu frühen Avancen“ an die Grünen als möglichen künftigen Koalitionspartner im Bund. Natürlich gebe es auch „vernünftige Grüne“, aber ein Blick in das erst vor wenigen Wochen verabschiedete Programm der Bundes-Grünen und auf ihre öffentlich, vor allem auch im Deutschen Bundestag postulierten politischen Absichten und Ziele müsse die Union zu absoluter Vorsicht mahnen.

Wenn dort von einer Auflösung des Verfassungsschutzes in seiner jetzigen Form, von Beschneidung der Kompetenzen des Bundesnachrichtendienstes, von Ablehnung der Vorratsdatenspeicherung, von noch mehr Datenschutz, der Abschaffung der europäischen Nationalstaaten, von Legalisierung von Leistungserschleichung, zum Beispiel der Entkriminalisierung von Schwarzfahren, einer Ablehnung der Mitwirkungspflicht bei der Identitätsfeststellung von Personen, von unbegrenztem Familiennachzug, vom Wahlrecht für alle Ausländer, der zusätzlichen Aufnahme von „Klimaflüchtlingen“, gar von „staatlich garantiertem Wohnen für die gesamte Menschheit“, von „zeitnaher“ und „kontrollierter“ Ab- und Freigabe von Drogen, von Kinderwahlrecht, gesetzlichem Anspruch auf Geschlechteränderung, Recht auf Abtreibung, von bedingungslosem Grundeinkommen, Mehrfachstaatsbürgerschaften und vielem anderen mehr die Rede sei, was den Vorstellungen und Zielen der CDU diametral zuwiderlaufe, „dann ist das nicht mein Staatsverständnis“. Und er warnte seine Partei mit einem Zitat von Goethe: „Wer sich allzu grün macht, den fressen die Ziegen.“

Sofern rechnerisch möglich, kommt Rot-Rot-Grün sofort

Und für Irmer ist klar, dass Grüne, SPD und „SED"-Linke sofort eine Regierung auf Bundesebene installieren würden, wenn es denn die Mehrheiten nach der Bundestagswahl erlauben würden. Diese Linksregierung gilt es nach Überzeugung des heimischen CDU-MdB-Kandidaten Hans-Jürgen Irmer zum Wohle des Landes unbedingt zu verhindern. Irmer erläuterte zudem, warum er stets von „SED“-Linke spreche. Es müsse den Wählern in Erinnerung gerufen und vor allem auch jungen Menschen bewusst gemacht werden, dass die Linkspartei bis hin zum Bundesverfassungsgericht geklagt habe, um als „rechtsidentisch“ mit der ehemaligen SED anerkannt zu werden. Mit dem für Irmer klaren Ziel, des millionenfachen Vermögens der DDR-Vorgängerpartei SED nicht verlustig zu gehen.

Nicht zuletzt deshalb setzt die CDU bei der Bundestagswahl nicht „auf Platz, sondern klar auf Sieg“, denn bei dieser Wahl werde es entscheidend darauf ankommen, wie es um die Zukunft Deutschlands bestellt ist. Würde Rot-Dunkelrot-Grün eine Mehrheit bekommen, werde das Deutschland von heute nicht mehr das Deutschland der Zukunft sein.

Über den Autor

Franz Ewert

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