Koalition lehnt CDU-Antrag ab

Keine Unterstützung des Chorgesangs

Die Freunde des Gesanges, ob in den Vereinen des Dill-Sängerbundes, des Solmser Sängerbundes oder des Hüttenberger Bundes, sind durch die Corona-Pandemie mehr als gebeutelt. Seit einem dreiviertel Jahr finden praktisch keine Übungsstunden, geschweige denn Auftritte statt, wenn man von dem ein oder anderen Auftritt im Freien im Sommer des letzten Jahres absieht.

Deshalb hatte die CDU-Fraktion mit Datum vom 24. August des letzten Jahres den Antrag an den Kreis gestellt, sich dafür einzusetzen, bei seinerzeit abnehmenden Corona-Infiziertenzahlen, aber bei Wahrung des Mindestabstandes, zusätzlich Räumlichkeiten auszuweisen, anzubieten, die groß genug sind, um eine Gesangstunde abzuhalten. Gedacht war an Bürgerhäuser, natürlich in Absprache mit den Städten und Gemeinden, Turnhallen zu Zeiten, wo sie sportlich nicht genutzt werden, und anderes mehr. „Es handelt sich“, so CDU-Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, „bei den Sängern um verantwortungsbewusste Bürger, die einem wunderschönen Kulturgut nachgehen und das Liedgut unterschiedlichster Art hegen und pflegen.“

Dieser Antrag, der zeitlich gesehen eine Zeitlang geschoben wurde, fand im November letzten Jahres keine Mehrheit. SPD, FDP, Grüne und Freie Wähler lehnten die CDU-Initiative ab, die in diesem Punkt von der AfD unterstützt wurde.

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Armin Müller
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Aktuelle Ausgabe07.10.