UNO macht sich lächerlich

Russland und China sollen Menschenrechte kontrollieren

Wenn es nicht so traurig wäre, müsste man eigentlich darüber lachen. Absurdistan lässt grüßen, und die UNO macht sich zum Büttel von Diktatoren.

Unfassbar, dass die UNO-Vollversammlung bei den 15 neuen Mitgliedern, die in den UN-Menschenrechtsrat gewählt wurden, zwei Diktaturen aufgenommen hat. Der perfekte Überwachungsstaat China, in dem es Konzentrationslager, Folter, Umerziehungslager, Todesstrafen und anderes gibt, ist ebenso gewählt worden wie Russland, die gelenkte Demokratie mit der Inhaftierung politisch Andersdenkender, mit der Ermordung von Dissidenten belastet und anderes mehr.

Diese zwei Länder sollen künftig mit anderen zusammen über die Einhaltung der Menschenrechte wachen. Im Grunde genommen müsste sich die UNO auflösen. Eine solche Vollversammlung kann man nicht mehr für ernst nehmen. Schade um den Ruf. Damit hat sich die UNO endgültig jeden Anschein von Seriosität genommen.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe4/2021