An der Gesamtschule Braunfels:

Baumaßnahmen aus einem Guss durchführen

Prinzipiell sei es erfreulich, dass an der IGS Braunfels für 3,3 Millionen Euro ein Gebäude erneuert, eine Fassaden- und Innenraumsanierung sowie Brandschutzmaßnahmen durchgeführt werden sollen. Diese Investition werde von der CDU-Kreistagsfraktion, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer und der schulpolitische Sprecher Michael Hundertmark, ausdrücklich unterstützt. Die Sanierung des Gebäudeteils A sollte danach in drei Bauabschnitten erfolgen und bis Ende 2020 fertig sein. Derzeit sei man noch am ersten Abschnitt. Weitere Maßnahmen wie ein Aula-Informationszentrum und Räumlichkeiten für die inklusive Beschulung sollen voraussichtlich erst im Sommer 2022 angegangen werden, danach der Verwaltungsbereich bis ca. 2026.

Für die Schule bedeute dies im Grunde genommen eine Art Dauerbaustelle zu sein. Das sei für alle Beteiligten völlig unbefriedigend, denn jede Baumaßnahme während des laufenden Schulbetriebes sei eine Störung. Deshalb habe die Kreiskoalition auf Initiative der CDU davon Abstand genommen, so wie es ursprünglich von SPD, Grünen und FWG vorgesehen war, das Schulzentrum Wetzlar sechs Jahre lang im Bestand zu sanieren. Was dort richtig sei, könne in Braunfels nicht falsch sei. Daher fordere die CDU die Kreisregierung auf, diese geplanten und von allen Seiten begrüßten Baumaßnahmen zügig in einem Guss durchzuziehen. Danach bleibe immer noch die Problematik, dass die Schule eine Außensportanlage benötige, eine attraktive Schulhofgestaltung und mehr Parkplätze im Bereich der Schule, die aufgrund ihrer Qualität auch als Ausbildungsschule regelmäßig Seminare anbiete. Man hoffe auf Unterstützung der anderen Fraktionen, so Irmer und Hundertmark abschließend

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Michael Hundertmark
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Aktuelle Ausgabe07.01.