CDU-Kreistagsfraktion fordert Bericht zum Thema
„Kindeswohlgefährdung im Lahn-Dill-Kreis“

Mit dem Thema Kindeswohl hat sich die CDU-Kreistagsfraktion in den letzten Jahren mehrfach befasst, wie Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer, MdB, der sozialpolitische Sprecher Heiko Budde sowie die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Nicole Petersen ausführten. Man werde parteiübergreifend sicherlich feststellen können, dass Kinder als die schwächsten Glieder unserer Gesellschaft eine besondere Schutzbedürftigkeit haben. Sie seien die Zukunft einer jeden Nation, und deshalb sei es zuvörderst Aufgabe der Eltern, ihnen eine entsprechende Erziehung angedeihen zu lassen mit Liebe, mit Herz, Orientierung und Anerkennung ebenso wie eine entsprechende schulische und berufliche Ausbildung.

Auf der anderen Seite sei bekannt, dass es leider Eltern gebe, die dieser Aufgabe nicht nachkommen können oder manche auch nicht wollen, die überfordert seien, so dass es zu Kindesverwahrlosung bis zum Kindesmissbrauch kommen könne. Spätestens hier, besser noch durch eine rechtzeitige Prävention, sei es Aufgabe des Staates, sich um das Kindeswohl zu kümmern. Daher habe die Fraktion in dem Antrag den Kreisausschuss gebeten, mitzuteilen, wie dies im Kreis konkret geschehe, wie die behördeninterne Kommunikation aussehe, wie der Austausch mit anderen Behörden und Institutionen wie Schule, Kindergarten, Polizei, Justiz, Kinderdörfer, Kinderschutzbund, Ärzte und andere mehr. Welche zentralen Anlaufstellen gebe es, welche offiziellen Zahlen seien bekannt, mit welcher Dunkelziffer rechne man. Die entscheidende Frage sei, anhand des Berichtes zu analysieren, was man tun könne und tun müsse, um die Situation zu verbessern.

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Heiko Budde
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Aktuelle Ausgabe05.11.