Endlich

Ortsumgehung der B253 Frohnhausen/Eibelshausen
kann im kommenden Jahr geplant werden

J. Michael Müller, MdL, der direkt gewählte Abgeordnete für den Wahlkreis 16, berichtet, dass es endlich gelungen sei, die notwendige und lang ersehnte Umgehungsstraße 253 zwischen Frohnhausen und Wissenbach ab 2021 in die Planungsphase zu bekommen. Dies ist im Prinzip der letzte und wichtigste Schritt vor der endgültigen Bauphase.

Durch einen Antrag sei es gelungen, zehn Stellen im Haushalt für rückständige Projekte im Umgehungsstraßenbereich zu schaffen, die die dringendsten Maßnahmen betreuen werden. So werde das Land jetzt schnell mit der Stadt Dillenburg und der Gemeinde Eschenburg eine Planungsvereinbarung schließen, mit der die Städte beauftragt werden, die Planungen eigenständig mit Begleitung durch einen Mitarbeiter von Hessen Mobil zu veranlassen und durchzuführen. Sämtliche Aufwendungen für diese Planungen werden den Kommunen durch Hessen Mobil ersetzt werden.

„Ich bin stolz darauf“, so Müller, „dass es gelungen ist, diese so ersehnte Ortsumgehung auf die Liste der in 2021 vordringlich umzusetzenden Maßnahmen zu bringen. Ich hatte versprochen, mich vordringlich um dieses Problem meines Wahlkreises zu kümmern und habe erfolgreich Wort gehalten.“ Betont werden müsse, so Müller, dass ohne das konstruktive Mitwirken des hessischen Wirtschafts- und Verkehrsministers Tarek Al-Wazir (GRÜNE) das jetzige Vorgehen nicht möglich gewesen wäre.

Dass dies möglich wurde, ist natürlich auch dem umfassenden Einsatz der beiden Gemeinden, der Lokalpolitik und dem außerordentlichen Einsatz der IHK zu verdanken. Dies hat in den Verhandlungen einen tollen und eben fruchtbringenden Schub gegeben. In den Anliegergemeinden war ja schon außergewöhnlicher Frust, insbesondere nach der „Ampelentscheidung Eibelshausen“, zu verspüren. Jetzt geht es voran. Wenn die Planung zügig durchgeführt wird und die Bürgerinnen und Bürger vor Ort mitmachen, kann alles ganz fix gehen. Dann wäre allen, die unter dieser Überbelastung seit Jahrzehnten leiden, gut gedient.

Die jetzige Entscheidung der Landesregierung und auch des Wirtschaftsministers Tarek Al-Wazir zeigt deutlich, dass der ländliche Raum eine hohe Priorität genießt und Abgeordnete bei entsprechendem Einsatz auch zu Ergebnissen kommen. Jetzt sind die Bürgermeister gefordert, mit ihren Kommunalpolitikern schnell zu handeln und die erforderlichen Voraussetzungen wie Planungsgemeinschaft zu bilden und Vertragsverhandlungen mit Hessen Mobil zu beginnen.

„Schwarz-Grün in Hessen will, dass der ländliche Raum eine gute Chance hat. Dies wird“, so Müller abschließend, „durch die Planung der B 253 jetzt beeindruckend bestätigt.“

Über den Autor

Jörg Michael Müller
Jörg Michael Müller
Stellvertretender Kreisvorsitzender CDU Lahn-Dill

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Aktuelle Ausgabe05.11.