Anträge für Social-Media-Konzept und Pro Glasfaser beschlossen

CDU macht Braunfels fit für die Zukunft

Wenn es in Braunfels um Digitalisierung oder schnelles Internet geht, dann geht an der CDU-Stadtverordnetenfraktion kein Weg vorbei. Die Christdemokraten wollen gezielt ihre Stadt weiterentwickeln, und so verwundert es nicht, dass in der letzten Stadtverordnetensitzung gleich zwei Anträge gestellt und mit deutlicher Mehrheit beschlossen wurden.

Soziale Medien wie u.a. Facebook und Instagram erfreuen sich generationsübergreifend großer Beliebtheit. So selbstverständlich auch in der Schlossstadt. Daher wollen die Christdemokraten, dass auch die Stadt (Verwaltung und Bürgermeister) aktiv diese Kommunikationsplattformen nutzen. Sebastian Swoboda (CDU) sagte, dass gerade die Corona-Krise allen vor Augen geführt hat, wie wichtig eine transparente und schnelle Kommunikation sein kann, sollte oder muss. „Wir leben in einer digitalen und schnelllebigen Welt. Die Sucht nach Informationen, einfach und prägnant dargestellt, ist kaum zu stillen. Daher die Forderung nach einem Social-Media-Konzept und die deutliche Empfehlung, Accounts bei Facebook und Instagram einzurichten.“

Die CDU-Fraktion sieht es als sehr wichtig an, mit Text- und Bildbeiträgen auf eben Facebook und Instagram das Onlineangebot der Stadt nutzergerecht zu erweitern. CDU-Fraktionsvorsitzender Sascha Knöpp sagte, „dass man dadurch die Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern spürbar verbessert“.

CDU: „Glasfaser für alle Haushalte“

Mit ihrem zweiten Antrag wollen die Christdemokraten erreichen, dass Telekommunikationsunternehmen beim Glasfaserausbau in Braunfels unterstützt werden. Burkhard Hinz (CDU) sagte, dass die FTTH (Fiber to the Home)-Technologie in allen Stadtteilen zur Verfügung gestellt werden soll und wies auf die Notwendigkeit von hohen Bandbreiten für heimische Unternehmen und Arbeitnehmer im Home-Office hin. Bei Fiber to the Home werden Glasfaserkabel bis ins Haus verlegt. Aktuell gibt es in Braunfels Gespräch mit Vodafone, die gemäß dem Telekommunikationsgesetz in einzelnen Stadtteilen die Technologie anbieten möchte. Sascha Knöpp sagte abschließend: „Als CDU sind wir bereit, in die Zukunft von Braunfels zu investieren um die komplette Bevölkerung anzubinden. Die Glasfasertechnologie sehen wir analog zu Strom- und Wasserleitungen.“

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Sascha Knöpp
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Aktuelle Ausgabe03.09.