CDU Haiger holt Pläne aus dem Jahr 2006 wieder heraus

Seit 2006 beschäftigen sich die CDU-Fraktion und die Stadtverordnetenversammlung in Haiger mit dem LKW- und Busverkehr in Langenaubach sowie der Westerwaldstraße in Haiger. Durch den Abriss der beiden Brücken werden diese Themen wieder aktuell.

Damals fand an der Brücke in Langenaubach ein CDU-Ortstermin mit dem Inhaber der ÖPNV-Konzession statt. Ziel war es, den Linienbusverkehr aus der „Bachstraße“ herauszuhalten und über die „Langenaubacher Straße“ fahren zu lassen. Während der Besichtigung wurde die Errichtung einer Wendemöglichkeit für die Linienbusse, vor der Brücke in Richtung Rabenscheid, für möglich gehalten und der Verwaltung vorgestellt. Leider kam es nicht zur Umsetzung.
Mit dem Abriss der Brücke haben sich neue Optionen für einen Buswendeplatz und die Verkehrsberuhigung auf der L 3044 ergeben. Hierzu müsste lediglich der Bahndamm im Bereich der Pfingstweide ein Stück abgetragen und die neue Fläche befestigt werden.

Ebenfalls 2006 hatten sich die Anwohner am Ortseingang von Langenaubach beschwert, dass die LKW viel zu schnell in den Ort hineinfahren. Geschwindigkeitsmessungen der Polizei hatten damals ergeben, dass lediglich eine geringe Anzahl der LKW die zulässige Höchstgeschwindigkeit überschritten hatte. Um dennoch eine Verringerung der Geschwindigkeit zu erreichen, übergab die CDU zwei Handskizzen mit Vorschlägen zur Gestaltung der Einfahrt an der L3044 in die Straße „An der Kalkhecke“ der Verwaltung. Auch diese Vorschläge wurden nicht weiterentwickelt.

Bezüglich der Westerwaldstraße in Haiger hat sich die Verwaltung vergeblich bemüht, eine Geschwindigkeitsreduzierung zu erreichen. Offensichtlich wurde der Antrag von der zuständigen Behörde, wegen zu geringen Verkehrsbelastungen durch Kraftfahrzeuge und querende Fußgänger abgelehnt.
Ein weiterer Versuch, über die von Kraftfahrzeugen verursachten Emissionsbelastungen eine Geschwindigkeitsreduzierung auf 30 km/h zu erreichen, war ebenfalls ohne Erfolg.

Aus Sicht der CDU-Fraktion dürfen die Bedenken der Anwohner an den Straßen nicht auf die leichte Schulter genommen werden und müssen noch einmal in den Ausschüssen und der Stadtverordnetenversammlung intensiv beraten werden. Hierzu wird die CDU-Fraktion einen entsprechenden Antrag einreichen.

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Aktuelle Ausgabe10/2020