Dänische Studien zeigen:

Je höher die Sozialleistungen, desto mehr Migration

Im Grunde genommen ist es ein offenes Geheimnis, dass der größte Teil derjenigen, die sich als Asylbewerber verstehen, nicht aus politischen Gründen verfolgt werden, sondern wegen der hohen sozialen Leistungen und Standards nach Deutschland kommen. Von politisch korrekten Menschen wird dies natürlich vehement abgestritten. Linke und Grüne möchten eine Politik der weit offenstehenden Türen, damit alle Problembeladenen dieser Welt in Deutschland Unterschlupf finden.

Lebenswirklichkeit

Einer Studie der Universität Princeton ist zu entnehmen, dass ein kausaler Zusammenhang zwischen staatlichen Sozialleistungen und Migration besteht. Die Forscher untersuchten die Sogwirkung von staatlichen Sozialleistungen am Beispiel Dänemarks. Je nachdem, wer in Dänemark regiert hat, wurden Sozialleistungen abgebaut oder ausgebaut. Während konservativ bürgerliche Regierungen kürzten, erhöhten sozialdemokratisch orientierte Landesregierungen dieselben Leistungen wieder für Migranten. Das Ergebnis ist, dass bei einer Reduktion der Sozialleistungen die Netto-Einwanderung durch Drittstaatsangehörige deutlich zurückgeht und dass, wenn die Sozialleistungen wieder angehoben werden, die Zuzugszahlen deutlich und umgehend wieder ansteigen.

Eine weitere Studie für Dänemark ergab, dass Einschränkungen bei Familiennachzug und Familienzusammenführungen einen negativen Effekt auf die Migration zur Folge haben und es darüber hinaus auch eine Abwanderung von Migranten gibt.

Es wäre daher an der Zeit, Sozialleistungen im Rahmen des rechtlich Möglichen – leider hat das Bundesverfassungsgericht hier Grenzen gesetzt – in Deutschland zu reduzieren, um damit die Sogwirkung, den sogenannten Pull-Effekt, zu reduzieren.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier

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Aktuelle Ausgabe02.07.