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Gesichtsvisiere aus der Reich-Ideenmanufaktur

Caravaning-Zubehör-Spezialist Reich stellt Gesichtsvisiere für Ärzte und Pflegekräfte her

Aufgrund der Corona-Krise sind Gesichtsvisiere ein gefragtes, aber rares Gut. Um den Bedarf an schützendem Equipment besser abdecken zu können, stellt der Caravaning-Zubehör-Spezialist Reich im 3-D-Druckverfahren ab sofort Gesichtsvisiere für Ärzte, Rettungs- und Pflegekräfte aus der Region her. Normalerweise entwickelt und produziert das Unternehmen aus Eschenburg – von Rangierantrieben, Elektronikkomponenten bis hin zu Systemen der Frisch- und Abwasserversorgung – innovative Lösungen, die den Caravaning-Urlaub einfacher und komfortabler machen. Obwohl die Produktion ­– wenn auch eingeschränkt – weiterläuft, wollen die Zubehör-Spezialisten für Freizeitfahrzeuge Ärzten, Rettungs- und Pflegepersonal mit der Herstellung von Gesichtsvisieren unterstützend zur Seite stehen.

Schnelle Hilfe aus dem 3-D-Drucker

Die ersten zwölf Gesichtsvisiere wurden bereits an das Team der Notarzteinsatzfahrzeuge (NEF) des Notarztstandortes Dillenburg gespendet. Insgesamt wurden bisher 20 Gesichtsvisiere verteilt. Auch wenn es sich dabei nur um einen Behelfsgesichtsschutz handelt, wird er, aufgrund des aktuellen Engpasses bei der Beschaffung von persönlicher Schutzausrüstung, derzeit dringend benötigt.

Momentan läuft die Produktion von ca. 100 weiteren Gesichtsvisieren auf vollen Touren. Diese werden nach Fertigstellung an Ärzte, Rettungs- und Pflegekräfte aus der Region verteilt. Aktuell können pro Woche 15 bis 20 Gesichtsvisiere im 3-D-Druckverfahren hergestellt werden. Sollte darüber hinaus weiterhin ein Bedarf an solchen Visieren bestehen, so könnte Reich per Spritzgusswerkzeug größere Mengen in kürzerer Zeit produzieren. Steffen Bender, Geschäftsführer der Reich GmbH, betont: „Da besonders Ärzte, Rettungs- und Pflegekräfte eine enorm wichtige und unverzichtbare Arbeit für uns alle leisten, wollen wir sie im Kampf gegen das Corona-Virus unterstützen. Schutzausrüstung ist Mangelware, aber dringend notwendig. Wir haben hier die Möglichkeit den Helfern schnell zu helfen und so einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise zu leisten.“

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Aktuelle Ausgabe9/2020