Absurde Forderung

Grüne wollen hohe CO2-Steuer

Der grüne Abgeordnete des Deutschen Bundestages, Oliver Krischer, hat jetzt die Forderung aufgestellt, dass die CO2-Besteuerung möglichst schnell auf 25 Euro pro Tonne steigen soll. Angesichts der Corona-Krise ringen Firmen um ihre Existenz, bangen Arbeitnehmer um ihren Arbeitsplatz, müssen Arbeitgeber und Arbeitnehmer erhebliche finanzielle Abstriche machen, Unternehmen viel aufholen, um die bundesweit gesehenen Milliarden einigermaßen in absehbarer Zeit wieder hereinzuholen, was Jahre dauern wird, und dann fordert der Abgeordnete der Grünen eine höhere Belastung des Arbeitnehmers durch dadurch bedingte höhere Energiesteuern, höhere Preise für Gas, Erdöl, Benzin, Diesel.

Aus der Sicht eines überdurchschnittlich gut verdienenden Grünen kann man dies vielleicht verstehen. Aber mit der Lebenswirklichkeit hat das wenig zu tun. Ein Arbeitnehmer mit einem Durchschnittseinkommen oder ein Rentner müssen auf jeden Cent schauen. Aber ein zweites Corona mit den verheerenden wirtschaftlichen Folgen können wir uns keinesfalls leisten. Deshalb sollten wir uns etwas mehr auf die Rolle beschränken, die wir weltweit tatsächlich haben mit einem Bevölkerungsanteil von einem (!) Prozent und einer CO2-Produktion von ca. 2 Prozent.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier
Aktuelle Ausgabe7/2020