Bei Wahrung der notwendigen Sicherheitsmaßnahmen
forderte CDU erfolgreich die Öffnung der Wertstoffhöfe

„Die CDU-Kreistagsfraktion Lahn-Dill“, so Fraktionsvorsitzender Hans-Jürgen Irmer und seine Stellvertreterin Nicole Petersen, „fordert die Verantwortlichen im Kreis und den Städten und Gemeinden auf, zumindest zeitweise die Wertstoffhöfe wieder zu öffnen.“ Man habe großes Verständnis dafür, dass alle denkbaren Sicherheitsmaßnahmen im Sinne der Gesundheit der Bürger mit Abstandsregelung und anderem mehr ergriffen werden, „aber es muss organisatorisch leistbar sein, zumindest zu bestimmten, öffentlich bekanntzumachenden Terminen gerade in der jetzigen Zeit die Wertstoffhöfe zu öffnen.“

Viele Menschen hätten jetzt zwangsweise Zeit, Arbeiten zu erledigen, die in den letzten Monaten oder Jahren nicht durchgeführt werden konnten, seien es Gartenrenovierungsmaßnahmen, Entrümpelung des Kellers oder der Garage, Renovierung von Räumen und anderes mehr. Umso schwieriger sei es dann, ordnungsgemäß den angefallenen Abfall zu entsorgen. Die Folge davon sei, dass verstärkt illegal Unrat in der freien Natur abgelagert werde. Dass dies rechtlich absolut inakzeptabel und mit Strafe zu versehen sei, sei das eine. Das andere sei, dass man in der Regel die Verursacher nicht identifizieren könne und die Natur darunter leide.

Deshalb wäre eine Regelung gut, die beide Seiten berücksichtige. Auf der einen Seite die Gesundheit, die prioritär sei, auf der anderen Seite sei es aber auch dringend notwendig, eine Abfallmöglichkeit zu schaffen.

Höchst erfreulich jedenfalls, dass die Unionsforderung zwischenzeitlich weitgehend in die Tat umgesetzt wurde.

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Nicole Petersen
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Aktuelle Ausgabe01.10.