Familiäres Heringsessen der Aßlarer Christdemokraten

Schon seit einigen Jahren laden die Aßlarer Christdemokraten Mitglieder und Freunde zum traditionellen Heringsessen am Aschermittwoch ein. In der Gaststätte auf der Grube Fortuna trafen sich jetzt 30 Mitglieder und Freunde, darunter CDU-Bundestagsabgeordneter Hans-Jürgen Irmer, der vom Aßlarer Vorsitzenden Nicklas Kniese ebenso herzlich begrüßt wurde wie der 1. Stadtrat Hans-Hermann Scheld und Kreistagsabgeordneter Heiko Budde.

Bevor die köstlichen Heringe serviert wurden, skizzierte Irmer in einem kurzen Grußwort die aktuelle Lage der Union in Berlin. Losgelöst von persönlichen Präferenzen müsse man feststellen, dass die Union in der Lage sei, drei respektable Kandidaten aufzuweisen, die sich um den Vorsitz und damit um eine mögliche Kanzlerkandidatur bewerben. Dies spreche für die Stärke der Union, auch wenn die Kandidaten unterschiedlich seien.

Es sei kein Staatsgeheimnis, so Irmer, dass er Merz favorisiere, ohne dabei die Qualität der anderen Kandidaten diskreditieren zu wollen. Wichtig sei für ihn, dass nach dem Parteitag am 25.4. jeder sich einordne, denn es gehe um mehr als persönliche Eitelkeiten. Es gehe um die Union in ihrer Gesamtheit, aber auch um ihre Führungsfähigkeit für Deutschland. Man müsse deshalb die Mitte stärken, denn wenn die politischen Ränder nach Rechtsaußen oder Linksaußen ausfransen, stelle sich irgendwann die Frage nach der Regierungsfähigkeit und damit der Stabilität dieser Republik. Er sei davon überzeugt, dass Merz diesbezüglich der richtige Mann sei.

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Aktuelle Ausgabe02.07.