Breitbandausbau im Lahn-Dill-Kreis

12,3 Millionen vom Bund - 9 Millionen vom Land
Großer Bahnhof im Kreistagssitzungssaal im
Kreishaus des Lahn-Dill-Kreises

Vor wenigen Tagen kam die hessische Digitalministerin, Prof. Dr. Kristina Sinemus, ins Kreishaus, um dem Landrat, den anwesenden Bürgermeistern und den Bundes- und Landtagsabgeordneten einen Landes“scheck“ in Höhe von rund 9 Millionen Euro zu übergeben. Die Gesamtinvestition im Lahn-Dill-Kreis beläuft sich auf rund 24,6 Millionen. Davon steuert der Bund 12,3 Millionen hinzu. Der Eigenanteil des Kreises liegt bei 3,3 Millionen. Im Rahmen dieses Vorhabens sollen 9300 Gewerbestandorte Glasfaseranschlüsse erhalten. Die geplante Projektdurchführung soll im Januar 2021 beginnen.

Sinemus machte bei der Übergabe des sogenannten „Letter of Intent“ (LOI) deutlich, dass es Ziel der Landesregierung sei, zunächst einmal möglichst vorrangig Gewerbegebiete mit Glasfaser anzuschließen, um die hessischen Unternehmen auch für die 5G-Technologie fit zu machen, Arbeitsplätze zu sichern und auszubauen und damit mit der Zeit zu gehen. Gerade für einen sehr industriell geprägten Landkreis ist der Anschluss an diese Technik zwingend notwendig. Von daher sah man im Kreishaus parteiübergreifend nur erfreute Gesichter.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier

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Aktuelle Ausgabe02.07.