Grüne und FDP fordern millionenfache Zuwanderung

Immobilienpreise und Mieten steigen durch Zuwanderung

Wenn man in Deutschland über steigende Mieten spricht, über gestiegene Immobilienpreise, dann hat das mehrere Gründe. Ein Grund ist ohne jeden Zweifel, dass wir in den letzten zehn Jahren nach Deutschland eine Nettozuwanderung von ca. 3,?? Millionen Menschen hatten: nicht nur Asylbewerber, sondern auch Zuzug aus benachbarten europäischen Staaten, Familienzusammenführung und vieles andere mehr. Gelegentlich waren auch Facharbeiter dabei.

Wenn aber gleichzeitig im genannten Zeitraum nur 200.000 Wohnungen fertiggestellt werden, dann liegt es auf der Hand, dass bei einem knapper werdenden Gut die Preise steigen. Auch wenn die Zahl der Asylbewerber in diesem Jahr zum Glück dramatisch niedriger ist als 2015, 2016 oder 2017, haben wir dennoch rund 120.000 Asylerstanträge. Auch diese Menschen müssen irgendwo untergebracht werden. Sie drängen auf den Wohnungsmarkt.

Das Thema Zuwanderung und Wohnraumknappheit und damit verbundene Mietenerhöhungen wird in der politischen Diskussion im politisch korrekten Deutschland weg genuschelt. Es wird nicht debattiert darüber. Denn wenn heute Linke, Teile der SPD, Grüne, aber aktuell auch FDP-Vertreter entweder zusätzliche Facharbeiter-Einwanderung von pro Jahr 500.000, so die FDP, fordern oder die anderen genannten Parteien eine Politik der offenen Grenzen predigen, dann muss man sich nicht wundern, wenn für den Normalbürger die Rahmenbedingungen sich verschlechtern.

Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, Christian Dürr, hat aktuell gefordert, dass jährlich eine halbe Million qualifizierter Einwanderer nach Deutschland kommen sollen. Wenn man seine Forderung in die Tat umsetzt, bedeutet das, dass man pro Jahr für 500.000 Menschen nur für diesen Kreis zusätzlich Wohnraum benötigt. Der Bund kann froh sein, wenn im Jahr bundesweit ca. 250.000 bis 300.000 Wohnungen fertiggestellt werden. Wo also sollen diese Menschen unterkommen? Und er fordert das nicht nur für ein Jahr, sondern für die nächsten Jahre. Mit anderen Worten, in zehn Jahren 5 Millionen ausländischer Facharbeitskräfte, die wir nicht nur zu Lasten der Entsendestaaten aufnehmen, die sie in der Regel selbst benötigen, sondern die wir auch entsprechend unterbringen müssen. Hat sich jemand einmal darüber Gedanken gemacht?

Forderung von Claudia Roth ist die Krönung

Dem Ganzen die Krone aufgesetzt hat aktuell die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages, Claudia Roth (Grüne), die eine Überarbeitung des Völkerrechts fordert und damit ein Eintrittsrecht der Menschen nach Deutschland, die vor Umweltkatastrophen fliehen. Wenn es Umweltkatastrophen gibt, ist das immer ein Grund, vor Ort (!) Menschen zu helfen, sie aber in der Nähe ihrer angestammten Heimat zu belassen, wie zum Beispiel im Bereich der Subsahara. Diese Menschen nach Europa oder vornehmlich nach Deutschland holen zu wollen mit einer völlig anderen Kultur, Religion, Bildungsstandard, Lebensgewohnheit, Rechtsverständnis, Demokratieverständnis… bedeutet nicht nur eine Überforderung der Menschen, die nach Vorstellung von Claudia Roth nach Deutschland kommen sollen, sondern es bedeutet auch eine dramatische Überbelastung Deutschlands. Völlig inakzeptabel.

Roth forderte im Übrigen in diesem Kontext eine selbstbestimmte und frühzeitige Umsiedlung in sichere Länder mit der Option, die Staatsbürgerschaft des aufnehmenden Landes zu erhalten. Mit solchen Grünen schafft sich Deutschland ab.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagsabgeordneter der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier

Bildergalerie

Aktuelle Ausgabe02.07.