In Wetzlar wird gebaut!

Am 12.9.2019 wurde offiziell unterschrieben, was viele in unserer Stadt schon erwartet oder besser: herbeigesehnt haben. Der Startschuss für den Neubau des Kinderhortes Marienheim ist gefallen. In einem Pressegespräch haben Aufsichtsrat und Geschäftsführung der Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) gemeinsam mit Kita-Leitung (Frau Knoth), Architekt (Felix Feldmann) und Generalübernehmer (Firma Weimer) die Pläne vorgestellt.

In den letzten Wochen hat sich das Projekt „Neubau Marienheim“ nochmals stark verändert. Ursprünglich war geplant, das alte Verwaltungsgebäude in der Turmstraße umzubauen und zu sanieren. Geplante Kosten ca. 3,4 Millionen Euro. Im Rahmen der Ausschreibungen ergab ein Nebengebot, dass ein Abriss + Neubau „nur“ 3,1 Millionen Euro kostet. Die SEG hat sich aufgrund der vielen Vorteile: Geldersparnis, neuester Stand der Technik, freiwählbarer Zuschnitt des Gebäudes usw. für den Abriss und Neubau entschieden.

Frau Knoth, Leiterin des Kinderhortes Marienheim, bedankte sich im Rahmen des Gesprächs dafür, dass sie von Anfang an an dem Prozess beteiligt wurde. „Wir wurden von Anfang an beteiligt und durften sogar beim Grundriss mitzeichnen. In diesem Haus finden wir Raum, indem wir arbeiten, spielen und leben können“, so Frau Knoth weiter.

Für die CDU-Fraktion sitzt Fraktionsvorsitzender Michael Hundertmark mit im Aufsichtsrat der SEG. „Durch den Neubau können wir nicht nur besser auf die Bedürfnisse der Kinder und der Mitarbeiterinnen eingehen, wir können auch leichter technische Schwierigkeiten meistern. Zusätzlich sparen wir noch etwas Geld ein“, freut sich Michael Hundertmark.

„Das neue Gebäude wird komplett behindertengerecht zugänglich sein, ist also barrierefrei. Im Rahmen der Sanierung des Altbaus hätten wir die Barrierefreiheit nur über eine Rampenkonstruktion herstellen können. Auch die Brandschutz-Anforderungen lassen sich im Neubau leichter realisieren. Es kann ein zweites Treppenhaus ins Gebäude gebaut werden. Bei der Sanierung hätten wir eine Stahlkonstruktion an das Haus anbauen müssen“, erklärt der Architekt Felix Feldmann.

Die sozialraumorientierte und pädagogisch wertvolle Arbeit der Kita Marienheim kann fortgeführt werden, weil sie nur wenige hundert Meter neben dem alten Gebäude neu aufgebaut wird. Der Weg von der Schule zum Hort wird für die Kinder kürzer und sicherer. „Wir gestalten die neue Außenfläche so, dass die Kinder mindestens genauso gut spielen können wie bisher. Zusätzlich bekommen wir den großen Bewegungsraum, auf den wir solange gewartet haben“, schließt Frau Knoth ab.

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Michael Hundertmark
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Aktuelle Ausgabe03.10.